Tage der Geschichte

30.10.2026, 16.00 Uhr · Bauhaus-Universität Weimar (Hauptgebäude) · Ausstellung

Was bleibt – Ein familiäres Archiv

Öffentliche Führung durch die Ausstellung »Was bleibt – Ein familiäres Archiv« mit der Künstlerin:

Im Rahmen der Ausstellung »Was bleibt – Ein familiäres Archiv« führt Antje Danz selbst durch ihre Arbeit. Sie erzählt, wie aus dem Archiv ihrer Familie, aus Tonbändern, Fotografien und Dokumenten, eine künstlerische Auseinandersetzung mit der »Aktion Ungeziefer« und zwei thüringischen Dörfern geworden ist, und warum diese Geschichten weit über das Private hinausreichen. Damit sind wir alle eingeladen, über unsere eigene Migrationsgeschichten nachzudenken. Es gibt etwas zu hören, etwas zu sehen und die Möglichkeit, selbst mit Tonband zu stricken. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Gespräch mit der Künstlerin und Austausch miteinander.

Zur Ausstellung (05.10.2026 – 31.10.2026):
Ausgangspunkt von »Was bleibt – Ein familiäres Archiv« ist ein Karton mit ORWO-Tonbändern aus dem Archiv einer thüringischen Familie. Antje Danz verbindet darin private Stimmen, Fotografien und Dokumente mit der Geschichte zweier Dörfer, die durch die Zwangsaussiedlungen im Rahmen der »Aktion Ungeziefer« 1952 miteinander verbunden sind. Eine Geschichte, die von der Zeit des Nationalsozialismus bis an die innerdeutsche Grenze reicht. Zu sehen sind Fotografien, Dokumente und textile Objekte aus Tonband, zu hören sind Aufnahmen aus den Dörfern. Eine künstlerische Spurensuche über das, was ein Familienarchiv über das Private hinaus erzählt. Bitte Kopfhörer fürs Smartphone mitbringen.


Treffpunkt für die Führung:
Hauptgebäude der Bauhaus-Universität Weimar, Geschwister Scholl Str. 8a, Foyer 1.OG

Bitte Kopfhörer fürs Smartphone mitbringen.


Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Internationalen Heritage-Zentrum und dem Institut für Europäische Urbanistik der Bauhaus-Universität Weimar statt.