31.10.2026, 10.00 Uhr · Kulturzentrum mon ami · Podium
Games und Geschichte? Trends in der Geschichtsvermittlung durch digitale und analoge Spiele
Welche Rolle spielen historische Computer- und Brettspiele heute in der Geschichtsvermittlung? Über diese Frage diskutieren wir auf dem Auftaktpodium unseres History Games Lab. Denn längst prägen digitale und analoge Games maßgeblich das historische Verständnis vieler Menschen. Im Fokus stehen dabei dir Frage: Welchen Stand haben eigens entwickelte Serious Games gegenüber reinen Unterhaltungstiteln? Welche Ziele und Zielgruppen stehen im Mittelpunkt? Was sind die Kniffe, um Geschichte gleichzeitig unterhaltsam, spannend und lehrreich zu gestalten? Passend dazu geben die Partner unseres ersten History Games Lab Einblicke in ihre Arbeit und berichten vom wachsenden Interesse an einer spielerischen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.
Auf Ihre und Eure Fragen warten:
+ Marie Bielefeld arbeitet seit 2014 als Medienpädagogin in Thüringen und brennt für E-Sport und Gaming-Kultur. Sie hat Kinder- und Jugendmedien studiert und ist am Institut Spawnpoint unter anderem für Öffentlichkeitsarbeit und Didaktik verantwortlich. Als Vorständin von Spawnpoint setzt sie sich dafür ein, dass Gaming-Kultur in Sozialer Arbeit und Bildungsarbeit eine Anerkennung findet.
+ Dr. Felix Zimmermann ist Referent für Games-Kultur, politische Bildung und Extremismus bei der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) in Bonn. Schwerpunkte seiner Arbeit sind Game-Developer als Zielgruppe und Multiplikatoren politischer Bildung sowie die Bedeutung von (Indie-)Games für die Demokratie. Bei der bpb ist er verantwortlich für das Game »SOKO 1977«.
+ Dr. Mathias Herrmann ist Historiker und Geschichtsdidaktiker an der TU Dresden. Er arbeitet unter anderem zum Einsatz analoger und digitaler Spiele im Geschichtsunterricht und zu Geschichtsbildern in der Populärkultur.
Moderation: Hendrik Erdmann ist Mitglied des Teams des Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte und arbeitet hauptberuflich als Historiker bei einer Geschichtsagentur.
In Kooperation mit dem Spawnpoint-Institut für Spiel- und Medienkultur e.V., der Bundeszentrale für politische Bildung und der Thüringer Landeszentrale für politische Bildung.