31.10.2022, 19.00 Uhr · Kommunales Kino mon ami · Cinema

Partnerveranstaltung: Weimar – Eine Luther-Stadt ohne Luther-Denkmal?

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Kommunalen Kino mon ami, der Ev.-luth. Kirchgemeinde Weimar und der Universität Erfurt

Weimar war nicht nur eine wichtige Wirkungsstätte Martin Luthers, sondern unter Herzog Johann auch einer der zentralen Orte, an dem das moderne Verhältnis von (protestantischer) Kirche und Staat geprägt wurde. Auch die Wurzeln karitativer Sozialstaatlichkeit liegen bereits in der Zeit der Reformation und auch in Weimar.
Auf den Sockel heben wir den heute nicht mehr unumstrittenen Reformator an diesem Reformationstag in Weimar nicht. Aber wir würdigen ihn mit einer Filmvorführung und einer Einführung durch Michael Haspel.

Filmvorführung »Luther« (USA/​D 2003), Regie: Eric Till

Einführung: Prof. Dr. Michael Haspel (Martin-Luther-Institut der Universität Erfurt)

Eintritt: 7 € /​ ermäßigt: 5 €*

  • Bitte beachten Sie, dass es sich um eine Partnerveranstaltung handelt, so dass für die Veranstaltung Eintrittspreise erhoben werden.

31.10.2022, 16.00 Uhr · Tivoli Gotha · Podium

Eine deutsche Erinnerungslücke? KZ Ohrdruf und Jonastal

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Am 4. April 1945 erreichten amerikanische Soldaten das südlich vor Gotha gelegene Konzentrationslager am Ortsrand von Ohrdruf. Es war das erste KZ, das die US-Alliierten befreiten. Zwischen Massen von Toten stießen sie gleichzeitig das erste Mal auf noch lebende Häftlinge. Internationale Kriegsberichterstatter wurden nach Ohrdruf gerufen und berichteten vom »Horror Camp«, gelegen südlich der Drei Gleichen zwischen Ohrdruf, Crawinkel und Arnstadt, heute ein Standortübungsplatz der Bundeswehr. Während in der US-amerikanischen Geschichte zum Zweiten Weltkrieg »Ohrdruf« ein Begriff ist, ist er aus dem Gedächtnis der Deutschen gefallen. Als eines von über 130 Außenlagern des KZ Buchenwald wurde das Lager Ohrdruf am 6. November 1944 eingerichtet. Menschen aus mehreren europäischen Ländern wurden hierher verschleppt, um im nahegelegenen Jonastal unter Schwerstarbeit bis zu 14 Stunden täglich Stollen in das Gelände zu treiben. Teile der Stollenanlage und Fundamentreste sind noch vorhanden. Trotz verschiedener und zumeist zivilgesellschaftlicher Aufarbeitung umkreisen nach wie vor Mythen das Jonastal. Verdecken sie den Blick auf die Opfer? Die Podiumsgäste diskutieren deshalb die Frage: An was wollen wir wie erinnern?

Georg Ribienski (Geschichts- und Technologiegesellschaft Großraum Jonastal e.V., angefragt)
Dr. Christoph Mauny (Stiftung Schloss Friedenstein Gotha)
Klaus-Peter Schambach (Förderverein Alte Mühle e.V., Crawinkel)
Jörg Bischoff (Förderverein Gothaer Tivoli e.V., angefragt)

Moderation: Dr. Philipp Neumann-Thein (Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, angefragt)

Kooperationspartner: Stiftung Schloss Friedenstein Gotha

Tage der Geschichte

31.10.2022, 12.00 Uhr · Stadtschloss Weimar · Guide

Der Ursprung der Weimarer Museumskultur? Die Dichterzimmer im Weimarer Residenzschloss

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Eine Veranstaltung der Klassik-Stiftung Weimar

Dauer: ca. 60 Min., Treffpunkt: Stadtschloss Weimar/​ Löwenportal,
Führungen jeweils 10 und 12 Uhr für je 10 Personen

Wir schreiben das Jahr 1835 – Gäste kommen nach Weimar und wollen auf den Spuren von Goethe, Schiller, Herder und Wieland wandeln. Doch es gibt keine Museen, keine Denkmäler. Die einstigen Wohnhäuser der Dichter und Denker sind regulär bewohnt. Großherzogin Maria Pawlowna erkennt diese Fehlstelle und lässt – ausgerechnet im Residenzschloss – Memorialräume nach Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel einrichten. Als Gesamtkunstwerk werden sie spätestens seit Goethes 100. Geburtstag 1849 öffentlich präsentiert. Das Schloss bekommt damit eine neue Facette: Es ist nun nicht mehr nur Zentrum fürstlicher Macht und Symbol monarchischer Herrschaft, sondern wird gezielt zum Anlaufpunkt für den Kult um bürgerliche Dichter stilisiert. Aber was haben bürgerliche Idylle, verschmähte Lieben und Kritik am feudalen Adel in einem Schloss zu suchen? Ein Rundgang gibt Einblicke in den Entstehungsprozess der Dichterzimmer, die zuletzt von 2012 bis 2014 renoviert wurden.

Nicht barrierefrei. Keine Toiletten vor Ort. Versand der Tickets per E-Mail.

Die Eintrittskarten können kostenfrei im Ticketshop über folgenden Link gebucht werden: https:/​/​tickets.klassik-stiftung.de/​#/​product/​event/​5817

Tage der Geschichte

31.10.2022, 10.00 Uhr · Herderplatz 14 · Workshop

»Reißt die Mauern in den Köpfen und auf den Straßen ein!« – Das Kunstwerk im Foyer am Herderplatz 14

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Eine Veranstaltung der Stiftung Ettersberg /​ Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße Erfurt

mit Lisa Ströer, Projektleitung VOR DEM VERSCHWINDEN
Dauer 4 Std., Treffpunkt: Herderplatz 14, Weimar

»Vor dem Verschwinden« ist ein Projekt der Stiftung Ettersberg, das sich auf die Suche nach vergessener und verschollener Kunst am Bau aus der DDR begibt. Die DDR legte beim Bau von Wohngebieten und Innenstädten Wert auf eine künstlerische Gestaltung. Wandbilder, Reliefs, Glasfenster und Mosaike, Plastiken, Skulpturen und Brunnen sollten die Bauten nicht nur verschönern, sondern auch die sozialistische Lebensweise und Weltanschauung verbildlichen. Nach 1990 verloren viele DDR-Bauten ihre Funktion, wurden abgerissen und verändert. Die zugehörige Kunst verschwand oftmals mit den Gebäuden. Die verbliebenen Kunstwerke sind ihrem ursprünglichen Kontext enthoben, oftmals restaurierungsbedürftig und umstritten.

Ein sehr gut erhaltenes Kunstwerk befindet sich im Foyer des ehemaligen Wilhelm-Ernst-Gymnasiums am Weimarer Herderplatz 14. Es wurde 1969 als Auftragswerk für das damals in den Räumen eingerichtete polytechnische Schulbildungszentrum angefertigt und kombiniert Goethes Figur des Faust mit Marx’ Kommunistischem Manifest. 1989 erhielt es den handschriftlichen Zusatz, der dieser Veranstaltung den Titel gibt und der uns auffordert, uns Gedanken darum zu machen, wie wir heute mit diesen Kunstwerken umgehen sollten. In welcher Form sollten wir sie sichtbar machen und sie in unseren Alltag und unsere Geschichte einordnen?

Die Stiftung Ettersberg bietet eine Auseinandersetzung mit diesem Kunstwerk an und lädt dazu ein, weitere Standorte von – erhaltener oder nicht mehr vorhandener – Kunst am Bau kennenzulernen und selbst kreativ tätig zu werden. 2023 werden die Projektergebnisse in einer Ausstellung in der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße in Erfurt präsentiert.

www.vor-dem-verschwinden.de

Tage der Geschichte

31.10.2022, 16.00 Uhr · Theaterplatz · Guide

Weimar 1919 – Die Theaterstadtführung

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Eine Veranstaltung des Weimarer Republik e.V.

Dauer: 80 Min., Treffpunkt am DNT

Der Stadtspaziergang gewährt den TeilnehmerInnen einen Einblick in die turbulenten Ereignisse des Frühjahrs 1919, als sich die Zukunft Deutschlands in der kleinen Residenzstadt Weimar entschied. Die Atmosphäre der damaligen Zeit wird an den Originalschauplätzen, wie dem Deutschen Nationaltheater und dem Stadtschloss, durch ein erfahrenes Schauspielerteam erlebbar. Dabei werden neben den historischen Rahmenbedingungen auch Fragen und Weichenstellungen thematisiert, die noch bis in die heutige Zeit wirken.

Tage der Geschichte

31.10.2022, 15.00 Uhr · Stéphane-Hessel-Platz Weimar · Guide

Quartier der Moderne rund um das ehemalige Gauforum

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Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Kurator:innen der »Gauforums-Ausstellung« und Mitarbeiter:innen des Museums Zwangsarbeit im Nationalsozialismus: Dr. Daniel Logemann, Dr. Dorothee Schlüter, Dr. Justus H. Ulbricht, Karoline Wirth, Dr. Christiane Wolf

Dauer: 90 Min., Treffpunkt: Stéphane-Hessel-Platz

Den »Berg über der Stadt« – mit seinem Lager Buchenwald – kennen alle, doch die Spuren nationalsozialistischer Macht und Gewalt in Weimar sind oftmals nur SpezialistInnen bekannt. Ein Rundgang möchte sichtbar machen, was sich von selbst nicht zu erkennen gibt.

Besonders im »Quartier Weimarer Moderne« zwischen Altstadt und Bahnhofsviertel finden sich viele Spuren nationalsozialistischer Vorstellungen von Kultur und Gesellschaft. Die von den Nationalsozialisten propagierte »Volksgemeinschaft« fand hier in städtebaulichen Umgestaltungen und einem architektonischen Großprojekt Entsprechung. Deren immanente Kehrseite waren Ausgrenzung und Gewalt gegenüber vermeintlich minderwertigen »Gemeinschaftsfremden«.

Ankerpunkte der zu erzählenden Geschichte(n) sind das ehemalige Gauforum, das Museum Neues Weimar, das »Atrium Weimar« am Jorge-Semprún-Platz, die neue »Weimarhalle« (heute Kongresszentrum) sowie das Umfeld des Bauhaus-Museums. In einem dichten Panorama zeitgeschichtlicher, kunst- und architekturhistorischer Informationen entfaltet sich im Quartier ein Bild der Weimarer und Thüringer Geschichte zwischen 1930 und 1945.

Tage der Geschichte

31.10.2022, 14.30 Uhr · Landesarchiv Thüringen – Hauptstaatsarchiv Weimar · Guide

Öffnung des ehemaligen Gestapo-Kellers

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Eine Veranstaltung des Landesarchivs Thüringen – Hauptstaatsarchiv Weimar

Erläuterungen durch Katrin Weiß, Hauptstaatsarchiv Weimar
Dauer: ca. 20 Min. (jeweils 14 und 14:30 Uhr), Treffpunkt: Innenhof Marstallgebäude des Hauptstaatsarchivs Weimar, Gedenkort Gestapo-Keller

Im Marstallgebäude befand sich u. a. seit 1935 die Dienststelle der Geheimen Staatspolizei Weimar, welche seit dem 1. Juli 1941 für den gesamten Bereich des NSDAP-Gaues Thüringen zuständig war. Im Kellergeschoss des Ilmpavillons – der im Nationalsozialismus als Gefängnis genutzt wurde – befindet sich eine Ausstellung zur Geschichte und dem Wirken der Gestapo. Bei der Ortsbesichtigung werden die historischen Gegebenheiten im Marstallgebäude, das Wirken der Gestapo sowie die Verquickung der Gestapo mit dem Konzentrationslager Buchenwald erläutert. Anschließend können Sie die Ausstellung zur Gestapo besichtigen.

Der Vortrag wird sich auch mit dem Kunstprojekt »Zermahlene Geschichte« beschäftigen, das sich im Innenhof des Gebäudes befindet.

Tage der Geschichte

31.10.2022, 14.00 Uhr · Landesarchiv Thüringen – Hauptstaatsarchiv Weimar · Guide

Öffnung des ehemaligen Gestapo-Kellers

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Eine Veranstaltung des Landesarchivs Thüringen – Hauptstaatsarchiv Weimar

Erläuterungen durch Katrin Weiß, Hauptstaatsarchiv Weimar
Dauer: ca. 20 Min. (jeweils 14 und 14:30 Uhr), Treffpunkt: Innenhof Marstallgebäude des Hauptstaatsarchivs Weimar, Gedenkort Gestapo-Keller

Im Marstallgebäude befand sich u. a. seit 1935 die Dienststelle der Geheimen Staatspolizei Weimar, welche seit dem 1. Juli 1941 für den gesamten Bereich des NSDAP-Gaues Thüringen zuständig war. Im Kellergeschoss des Ilmpavillons – der im Nationalsozialismus als Gefängnis genutzt wurde – befindet sich eine Ausstellung zur Geschichte und dem Wirken der Gestapo. Bei der Ortsbesichtigung werden die historischen Gegebenheiten im Marstallgebäude, das Wirken der Gestapo sowie die Verquickung der Gestapo mit dem Konzentrationslager Buchenwald erläutert. Anschließend können Sie die Ausstellung zur Gestapo besichtigen.

Der Vortrag wird sich auch mit dem Kunstprojekt »Zermahlene Geschichte« beschäftigen, das sich im Innenhof des Gebäudes befindet.

Tage der Geschichte

31.10.2022, 13.00 Uhr · Parkplatz der Stadtverwaltung Weimar · Guide

„Asbach-Grünzug“ oder „Kulturprojekt Weimar“? Ein vergessenes Erbe der Moderne

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Eine Veranstaltung des Internationalen Heritage-Zentrums der Bauhaus-Universität Weimar

Spaziergang mit Oliver Trepte, Bauhaus-Universität Weimar
Dauer: 60 Min., Treffpunkt: Parkplatz der Stadtverwaltung, Schwanseestraße

Ob Schwanseebad, Sportanlagen am Wimaria-Stadion oder Weimarhallenpark – alle Bestandteile des Asbach-Grünzuges sind heutzutage vielgenutzte und selbstverständliche Stadträume von Weimar. Als baukulturelles Erbe oder historisches Denkmal wird die Freiraumgestaltung hingegen noch immer nicht wahrgenommen. Die Unwissenheit über die Anlage ist erstaunlich, da sie nicht nur das größte Bauvorhaben der Stadt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts darstellt, sondern da es sich dabei um einen deutschlandweit einzigartigen Volkspark handelt.

Der Stadtrundgang soll nun die komplexe Entstehungsgeschichte und die kulturhistorische Bedeutung der von 1909 bis 1932 geschaffenen Achse erläutern. Vor Ort werden dafür der baugeschichtliche Kontext, die städtebauliche Funktion und die gesamtgesellschaftlichen Hintergründe der Anlage aufgezeigt. Zu erwarten ist neben einer kritischen Reflexion der Kontinuitäten und Widersprüche bei der Entstehung auch eine Würdigung der qualitätvollen und nachhaltigen Planung.

Tage der Geschichte

31.10.2022, 10.00 Uhr · Stadtschloss Weimar · Guide

Der Ursprung der Weimarer Museumskultur? Die Dichterzimmer im Weimarer Residenzschloss

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Eine Veranstaltung der Klassik-Stiftung Weimar

Dauer: ca. 60 Min., Treffpunkt: Stadtschloss Weimar/​ Löwenportal,
Führungen jeweils 10 und 12 Uhr für je 10 Personen

Wir schreiben das Jahr 1835 – Gäste kommen nach Weimar und wollen auf den Spuren von Goethe, Schiller, Herder und Wieland wandeln. Doch es gibt keine Museen, keine Denkmäler. Die einstigen Wohnhäuser der Dichter und Denker sind regulär bewohnt. Großherzogin Maria Pawlowna erkennt diese Fehlstelle und lässt – ausgerechnet im Residenzschloss – Memorialräume nach Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel einrichten. Als Gesamtkunstwerk werden sie spätestens seit Goethes 100. Geburtstag 1849 öffentlich präsentiert. Das Schloss bekommt damit eine neue Facette: Es ist nun nicht mehr nur Zentrum fürstlicher Macht und Symbol monarchischer Herrschaft, sondern wird gezielt zum Anlaufpunkt für den Kult um bürgerliche Dichter stilisiert. Aber was haben bürgerliche Idylle, verschmähte Lieben und Kritik am feudalen Adel in einem Schloss zu suchen? Ein Rundgang gibt Einblicke in den Entstehungsprozess der Dichterzimmer, die zuletzt von 2012 bis 2014 renoviert wurden.

Nicht barrierefrei. Keine Toiletten vor Ort. Versand der Tickets per E-Mail.

Die Eintrittskarten können kostenfrei im Ticketshop über folgenden Link gebucht werden: https:/​/​tickets.klassik-stiftung.de/​#/​product/​event/​5817

Tage der Geschichte

31.10.2022, 11.00 Uhr · Hauptbahnhof Weimar · Guide

Verdrängte Erinnerungsorte? – Erbe der NS-Industrialisierung in Weimar

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Eine Veranstaltung des Internationalen Heritage-Zentrums der Bauhaus-Universität Weimar

Spaziergang mit Fridtjof Florian Dossin, Bauhaus-Universität Weimar
Dauer 60 Min., Treffpunkt: Hauptbahnhof Weimar

Weimar als Erinnerungsort war von beispielloser symbolischer Bedeutung im Nationalsozialismus. Doch neben der Aneignung der Weimarer Kulturgeschichte für das menschenfeindliche System des Nationalsozialismus und die Überführung in ein »Neues Weimar«, wurde Weimar als Gauhauptstadt zu einem zentralen Standort für Industrie und Handel ausgebaut.

Bis heute bestehen zahlreiche Zeugnisse dieser Entwicklung, jedoch wird an den wenigsten Stellen an diesen Teil der Geschichte erinnert – kein Wunder, sind doch viele der Strukturen Teil der Wirtschaftsgeschichte dieser Stadt. Manche Zeugnisse wurden unwiederbringlich getilgt – und damit auch die Geschichte derjenigen, die aus den Stamm- und Außenlagern kommend zur häufig vernichtenden Arbeit an diesen Stätten gezwungen wurden.

Unser Rundgang führt vom Bahnhof ausgehend zu ausgewählten Orten der Verbrechen, die die landwirtschaftliche und industrielle Kriegsvorbereitung in den Weimarer Stadtraum eingeschrieben hat.

Tage der Geschichte

30.10.2022, 13.30 Uhr · Ehemalige Reichsärztekammer · Guide

Nationalsozialistische »Rassenhygiene« in Weimar: Drei Ortsbegehungen

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Eine Veranstaltung des Lernort Weimar e.V. in Kooperation mit dem Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus Weimar

Führungen mit Steffi von dem Fange und Jonny Thimm, Lernort Weimar e.V.
Dauer: je ca. 60 Min., Treffpunkte jeweils vor Ort

13:30 Uhr Ehemalige Reichsärztekammer, Bauhausstraße 11

Die von den Nationalsozialisten gleichgeschaltete »Kassenärztliche Vereinigung Deutschlands« beauftragte 1935 den Jenaer Architekten Georg Schirrmeister mit der Planung eines sogenannten Ärztehauses in der damaligen Kurthstraße, das ab 1937 als Schaltzentrale der NS-Gesundheitspolitik diente. Wichtige Institutionen der Gesundheitsverwaltung im nationalsozialistischen »Mustergau« Thüringen wie der »Nationalsozialistische Deutsche Ärztebund« oder der »Deutsche Reichsbund für Leibesübungen« hatten hier ihren Sitz. Gestaltungselemente des damaligen Neubaus zeigen heute noch den ideologischen Hintergrund des nationalsozialistischen Verständnisses von Gesundheit, in deren Mittelpunkt die Leistungsfähigkeit des Einzelnen und die »erbgesunde« Reproduktion der »Volksgemeinschaft« standen.

14:30 Uhr Ehemaliges Landesamt für Rassenhygiene, Marienstraße 13–15

In den heute von der Bauhaus-Universität genutzten Gebäuden war während der NS-Zeit das »Landesamt für Rassewesen« untergebracht. Es war dem Thüringischen Innenministerium unterstellt und geleitet von Karl Astel, einem ehemaligen Münchner Sportarzt, der im »Dritten Reich« Karriere machte. Ziel dieser Institution war zum einen die Indoktrination der Bevölkerung bezüglich des Rassegedankens, zum anderen ihre Erfassung nach »rassehygienischen« Gesichtspunkten. Hierfür wurde ein erbbiologisches Archiv angelegt. Die »Gutachten« der Mitarbeiter des Landesamtes entschieden über die Zwangssterilisation vermeintlich Erbkranker. Wir informieren über die Arbeit dieser Institution und ihre ideologischen Hintergründe.

15:45 Uhr Ehemaliges Gesundheitsamt, Burgplatz 2

Das Staatliche Gesundheitsamt wird 1941 erstmals am Burgplatz 2 erwähnt. Hier war der Arbeitsplatz der Amtsärzte des Stadtkreises Weimar. Die Institution des Gesundheitsamtes und ihre Mitarbeiter waren in die nationalsozialistischen Verbrechen, die heute unter »NS-Euthanasie« zusammengefasst werden, involviert: die Zwangssterilisationen, Zwangseinweisungen in »Heilstätten« und Fürsorgeeinrichtungen und die Ermordung von Menschen, die wegen physischer, psychischer, seelischer Beeinträchtigungen oder auch sozialer Unangepasstheit aus der sogenannten »Volksgemeinschaft« ausgeschlossen wurden. Wir stellen die Ideologie der »Volksgemeinschaft«, das Konzept der »Rassenhygiene« und die Arbeit des Gesundheitsamtes vor.

30.10.2022, 18.00 Uhr · Notenbank Weimar · Opening

Feierliche Eröffnung

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Details zur feierlichen Eröffnung des Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte 2022 folgen in Kürze.

30.10.2022, 13.00 Uhr · Veste Heldburg · Diskussion

Heimerziehung in der DDR – Wie und wo auf der Burg daran erinnern?

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Zwischen 1949 und 1990 durchliefen schätzungsweise 500.000 Kinder und Jugendliche in verschiedenen Einrichtungen das Heimsystem der DDR-Jugendhilfe. Die Gründe für eine Einweisung konnten sehr unterschiedlich sein: von der Waisenversorgung bis hin zu erzieherischen Maßnahmen im Sinne des SED-Regimes. In vielen Fällen waren die Einrichtungen daher auch ein Arm des realsozialistischen Obrigkeitsstaates zur Durchsetzung seiner Ordnungsvorstellungen. Für manche Kinder und Jugendliche konnten sie auch Hilfestellung und eine Verbesserung ihrer Situation bedeuten, in vielen Fällen aber begann mit der Einweisung auch eine Odyssee aus Unterdrückung und Schikane.

Mit dem Kinderheim auf der Veste Heldburg und der weiteren Nutzung als Sonderschulheim befand sich zwischen 1954 und 1982 auch in Heldburg ein Teil dieses Heimsystems. Viele Heimkinder von einst können nach Jahrzehnten zum ersten Mal offen über ihre Erfahrungen sprechen, auch dank verschiedener Projekte zur Aufarbeitung. Auch wenn dieser Prozess kein einfacher ist, wünschen sie sich eine angemessene Erinnerung an diese Nutzung der Burg und an diesen prägenden, teils traumatischen Teil ihres Lebensweges. Voraussetzung hierfür sind Aufarbeitung und Aufklärung und das offene und konstruktive Gespräch mit allen Beteiligten und Interessierten. Das schließt ausdrücklich auch ehemalige Mitarbeitende nicht aus, die ihre Sicht in einen solchen Aufarbeitungsprozess einbringen möchten, genauso wie alle Bürgerinnen und Bürger Heldburgs, denen ‚ihre› Burg am Herzen liegt.

Nach einer Führung, die die wesentlichen Stätten der Heimnutzung auf der Burg kenntlich macht und erläutert, diskutieren:

Prof. Dr. Anke Dreier-Horning (Deutsches Institut für Heimerziehungsforschung)
Manfred May (Gesprächskreis Betroffene der DDR-Heimerziehung)
Christopher Other (Bürgermeister der Stadt Heldburg, angefragt)
Dr. Franz Nagel (Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten)

Moderation: Dr. Sebastian Kranich (Leiter der Evang. Akademie Thüringen)
Begrüßung: Dr. Adina Rösch (Deutsches Burgenmuseum Veste Heldburg)

13 Uhr: Führung – Treffpunkt: an der DENKOrte-Tafel

  • Rundgang mit Zeitzeug:innen
  • Manfred May & Dr. Sebastian Kranich (Mitglied Beirat DENKOrte)

15 Uhr: Diskussion

Kooperationspartner: ThürAZ – Thüringer Archiv für Zeitgeschichte »Matthias Domaschk«, Projekt DENKOrte

31.10.2022, 11.00 Uhr · Podium

Schlösser und Adel überall – Gedeiht so eine demokratische Erinnerungskultur?

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Kaum eine Region in Deutschland ist so reich an Schlössern, Burgen und Gärten wie Thüringen. Kein Wunder: Als mit der Novemberrevolution 1918 das Zeitalter der Monarchie endete, wurden hier gleich acht Fürsten und ihre Familien aus ihren Residenzen, Jagdschlössern und sonstigen Anwesen ‚entfernt›. All die adlige Bausubstanz bildet fraglos einen reichen kulturellen Schatz, den es seitdem zu pflegen gilt. Eine ausgeprägte touristische Nutzung soll dabei helfen, die hohen Kosten der Instandhaltung, Sanierung und Denkmalpflege in Zaum zu halten. Die Folge sind zahllose Ausstellungen zu Adelshäusern, fürstlichen Sammlungen und Lebenswelten, Ritterrüstungen und Waffentechnik.

Doch ist das vielleicht zu viel des Guten? Haben wir eine Erinnerungskultur entwickelt, die unterschwellig eine etwas zu monarchie- und adelsfreundliche Sichtweise populär macht? Die das Leben am Fürstenhof zu sehr idealisiert und den langen Kampf um Demokratie ignoriert? Andererseits: Können (manche) Schlösser in Deutschland nicht auch »Orte der Demokratiegeschichte« sein? Viele waren Schauplätze demokratischer Revolutionen, in manchen tagten und tagen Landtage, im Weimarer Stadtschloss die erste demokratisch legitimierte Reichsregierung im Jahr 1919.

Also: Wie sind eine republikanische Erinnerungskultur und die Pflege einer reichen Schlösserlandschaft vereinbar? Lohnt sich auch der Blick nach Frankreich, wo das Schloss von Versailles ja nicht nur der Ort des Absolutismus ist, sondern auch einer der Orte der französischen Demokratie und Demokratiegeschichte?
Markus Lang präsentiert einige Beispiele aus dem Projekt »Orte der Demokratiegeschichte«, bei denen Schlösser auch als Erinnerungsorte für den Kampf um die Demokratie, ihre Etablierung und ihre tägliche Praxis verstanden werden können. Anschließend diskutieren:

Prof. Dr. Martin Sabrow (Zentrum für zeitgeschichtliche Forschung Potsdam)
Dr. Doris Fischer (Präsidentin der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, angefragt)
N.N. (Frankreich)
Einführung & Moderation: Dr. Markus Lang (Gesellschaft zur Erforschung der Demokratiegeschichte)

Kooperationspartner: Gesellschaft zur Erforschung der Demokratiegeschichte e.V., Projekt »Orte der Demokratiegeschichte«

31.10.2022, 16.00 Uhr · Rathausdiele Jena · Podium

Denkmal für den Ur-Burschen: Was soll nur aus dem Burschen werden?

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Gut sichtbar und doch sehr gut versteckt – so präsentiert sich das Burschenschaftsdenkmal am Universitätshauptgebäude seit vielen Jahren. Im Juni 2011 wurde es während des Burschenschaftstages in Eisenach Ziel eines großflächigen Farbangriffs, dessen Spuren auch durch eine aufwendige Sanierung nicht komplett beseitigt werden konnten. Eine Einhausung, die das Denkmal zuvor nur in der kalten Jahreszeit vor der Witterung schützen sollte, verhüllt es seitdem dauerhaft. Immerhin: Die vor Regen und weiteren Attacken schützende Plane zeigt Fotos des Denkmals, so dass Passanten sich zumindest ein zweidimensionales Bild davon machen können.

Trotzdem: Wohin mit dem Burschen? 1883 war das Denkmal auf dem Eichplatz errichtet worden, erst 1951 kam es an die heutige Stelle, an der es nicht bleiben kann, will man es der Öffentlichkeit wieder im Original zeigen. Doch will oder sollte man das überhaupt? Ist der Bursche nicht Ausdruck einer überkommenen Denkmalkultur – und ohnehin ein Sinnbild für einen übersteigerten Nationalismus, männerbündische Klüngelei und die Misere der deutschen Geschichte? Oder gehört die Geschichte der Burschenschaft von 1815 und damit das Denkmal nicht unlösbar zur Universitätsstadt Jena, ja vielleicht sogar zur Demokratiegeschichte in Deutschland? Lässt sich ein dermaßen politisiertes und umstrittenes Denkmal durch Dialog und Kontextualisierung für die Öffentlichkeit retten und in Zukunft sicher zeigen?

Anlässlich der Podiumsdiskussion wird das Denkmal voraussichtlich von seiner Einhausung befreit. Machen Sie sich also ein Bild, und diskutieren Sie zusammen mit:

PD Dr. Stefan Gerber (Universitätsarchiv der FSU Jena)
Dr. Rüdiger Stutz (Stadthistoriker der Stadt Jena)
N.N. (Burschenschaft)
Katharina König-Preuß (MdL, Die Linke, angefragt)
Moderation: PD Dr. Tobias Kaiser (Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien e. V., Berlin, angefragt)

Kooperationspartner: JenaKultur

31.10.2022, 14.00 Uhr · Podium

„Ecclesia & Synagoga“ – Gibt es anti-jüdische Darstellungen im Erfurter Dom?

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Im Frühsommer dieses Jahres ging der Fall der sogenannten Wittenberger »Judensau« durch die Presse: Es stand eine Entscheidung des Bundesgerichtshofes darüber an, ob eine mittelalterliche anti-jüdische Schmähplastik an der Stadtkirche in Wittenberg dort bleiben dürfe, oder ob sie aus der Öffentlichkeit entfernt werden müsse. Der Kläger sah darin einen Aufruf zum Antisemitismus, der auch durch eine vor Ort angebrachte Erläuterung und Distanzierung der Kirche nicht aus dem Weg geräumt sei. Dem schloss sich das Gericht nicht an und entschied, dass die Kontextualisierung es erlaube, dass die Schmähplastik bleiben könne.

Doch wie sieht es andernorts aus? In der kirchlichen Bildsprache des Mittelalters und der Frühen Neuzeit sind Darstellungen des Judentums weit verbreitet und unterliegen auch einem starken historischen Wandel. Nicht immer stechen sie sofort ins Auge und bedürfen heute sachkundiger Erläuterung, um sie überhaupt entdecken zu können. Und nicht immer sind sie eine so scharfe Verächtlichmachung, wie es in Wittenberg der Fall ist. Welche Darstellungen des Judentums gibt es im und am Erfurter Dom? Drücken sie auch eine Herabwürdigung des Judentums aus? Sollten sie Besucherinnen und Besuchern in Zukunft besser erläutert werden? Nach einer Führung, die die Blicke schärft, wird über diese Fragen diskutiert.

PD Dr. Birgit Wiedl (Institut für jüdische Geschichte Österreichs, St. Pölten)
Bischof Dr. Ulrich Neymeyr (Bistum Erfurt)
N.N. (Jüdische Landesgemeinde Thüringen)
Moderation: Prof. Dr. Susanne Rau (Universität Erfurt)

Kooperationspartner: Stadt Erfurt, Jüdisches Leben Erfurt

31.10.2022, 14.00 Uhr · Sowjetischer Ehrenfriedhof im Ilmpark · Guide

Sowjetische Ehrenfriedhöfe: Wie politisiert ist die Erinnerung an den „Großen Vaterländischen Krieg“?

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In Thüringen existieren Gräber und Ehrenmale für ca. 30.000 sowjetische Kriegstote. Eine Unterscheidung nach Nationalitäten machen sie nur selten. Gleichwohl: Zu Beginn des Ukraine-Krieges wurden einige von ihnen – darunter auch in Weimar – zum Ziel politisch motivierter Aktionen und Sachbeschädigung, um gegen die russische Aggression zu protestieren. Denn es war Wladimir Putin, der in seiner Kriegsbegründung auch die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg bis heute verfälscht und missbraucht.

Unter diesen Vorzeichen sind die sowjetischen Erinnerungsstätten an den Zweiten Weltkrieg so politisiert wie seit 30 Jahren nicht mehr. Für Viele standen sie lange Zeit für ein »Nie wieder Krieg« und eine mögliche Aussöhnung auch mit Russland. Können sie diese Botschaft noch glaubhaft vermitteln, wenn in ihrem Namen nun Krieg geführt wird? In der Ukraine und anderen postsowjetischen Staaten hat die Demontage der Denkmäler längst begonnen, erscheinen sie doch nun als Symbole russischen Herrschaftsanspruchs. Und wie gehen wir hier mit ihnen um?

Nach einer Führung (Beginn: 14 Uhr) am Sowjetischen Ehrenfriedhof im Ilmpark und einer Grabanlage auf dem Hauptfriedhof diskutieren (Beginn: 16 Uhr, Notenbank Weimar):

Prof. Dr. Jörg Baberowski (Humboldt-Universität Berlin)
Dr. Katja Makhotina (Universität Bonn)
Dr. Michael Krapp (Vorsitzender LV Thüringen im Volksbund)
Moderation: Dr. Andreas Braune (Friedrich-Schiller-Universität Jena)

Führung: Henrik Hug (Geschäftsführer des LV Thüringen im Volksbund)
Treffpunkt Führung: Eingang Sowjetischer Soldatenfriedhof im Ilmpark

Kooperationspartner: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Landesverband Thüringen

31.10.2022, 18.00 Uhr · Notenbank Weimar · Diskussion

Ernst Thälmann: Arbeiterführer! Anti-Faschist! Anti-Demokrat? Das Thälmann-Denkmal erklären

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Beim Weimarer Rendez-vous 2021 war für Wirbel gesorgt: Ernst Thälmann verhüllt? Passend zum Festival-Thema »Helden (m/​w/​d)« hatten der Weimarer Republik e.V. und die Gesellschaft zur Erforschung der Demokratiegeschichte den bronzenen Helden aus DDR-Zeiten in der Carl-August-Allee verhüllen lassen. Das gemeinsame Ziel: Nicht Anstoß erregen, sondern Anstoß geben zu einer Diskussion über Thälmanns Rolle in der Geschichte und die Frage, ob ein solches Denkmal heute noch ganz ohne Erklärungstafel auskommt.

Das etwas aus der Zeit und auch aus dem Blick gefallene Denkmal kann so zu einem Ort historischen Lernens werden, wenn seine Entstehung und Funktion in der DDR erläutert werden und zugleich ein kritischer Blick auf die historische Figur Thälmanns gelenkt wird. Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus, Reflexion über die Rolle des Anti-Faschismus in der Ideologie der DDR und persönliche Verantwortung für die parlamentarische Demokratie können so gemeinsam gestärkt werden. Eine Arbeitsgruppe hat eine Erläuterungstafel entworfen, die der Öffentlichkeit präsentiert und zur Diskussion gestellt werden soll. Der Tafeltext ist nicht zuletzt aus Ideen und Anregungen entstanden, die bei einer öffentlichen Begehung am Tag des offenen Denkmals 2022 gesammelt wurden. Wie präsentiert sich das Denkmal in Zukunft? Diskutieren Sie mit!

Rikola-Gunnar Lüttgenau (Gedenkstätte Buchenwald)
Dr. Christian Faludi (Gesellschaft zur Erforschung der Demokratiegeschichte e.V.)
Prof. Dr. Hans-Rudolf Meier (Bauhaus-Universität)
Moderation: Hanno Müller (Journalist, Erfurt)

Kooperationspartner: Weimarer Republik e.V., Gesellschaft zur Erforschung der Demokratiegeschichte e.V.