13.11.2021, 11.00 Uhr · Notenbank · Podium

»Zu den Waffen, Schwestern!« – Die Nationalheldinnen Jeanne d’Arc (Frankreich) und Emilia Plater (Polen)

Der Kampf um die Freiheit durchzieht die Menschheitsgeschichte . Meist sind es Männer, die in diesen Kämpfen zu den Waffen greifen, blutige Schlachten schlagen und ruhmvoll in die Geschichtsbücher eingehen – also im besten Sinne zu Helden werden. Doch was passiert, wenn Frauen es ihnen gleich tun? Noch dazu in Zeiten, in denen die Rollen zwischen Männern und Frauen sehr klar verteilt waren und Heldinnen eher rar gesät.

Zwei mutige Frauen griffen zu den Waffen und werden entgegen aller Regeln dafür noch heute als Nationalheldinnen verehrt: Die Rede ist von Jeanne D’Arc (Frankreich, 1412–1432) und Emilia Plater (Polen, 1806–1831).

Prof. Dr. Étienne François (FU Berlin) und Dr. Iwona Dadej (Zentrum f. Historische Forschung/​PAN, Berlin) sprechen mit Prof. Dr. Jürgen Heyde (Universität Augsburg) darüber, wie beide Frauen zu Nationalheldinnen gemacht wurden, was ihr Heldinnen-Dasein ausmacht, welche Brüche es in der Erzählung gibt und welches Erbe sie hinterlassen.