13.11.2021, 16.00 Uhr · Eckermann Buchhandlung · Podium

Märtyrer der Demokratie. Erzberger, Rathenau und andere Opfer politischer Gewalt in der Weimarer Republik

Die Weimarer Republik wurde nicht nur verbal angegriffen, sondern ihre Repräsentanten waren auch eine körperliche Zielscheibe des (vor allem) rechten Terrors. Allein bis 1922 wurden knapp 400 Menschen Opfer politischer Morde, darunter Ex-Reichsfinanzminister Matthias Erzberger (1921) und der amtierende Außenminister Walther Rathenau (1922).

Wie hat sich die Republik gegen diese Angriffe gewehrt? Welche Rolle spielen die Opfer heute in der deutschen Erinnerungskultur? Über diese und andere Fragen disktuieren Prof. Dr. Martin Sabrow (ZZF Potsdam) und Prof. Dr. Stefanie Middendorf gemeinsam mit dem Moderator Dr. Andreas Braune/​Prof. Dr. Michael Dreyer (Jena).