RENAISSANCEN
ALTES NEU ERFINDEN?
01. - 03. NOV 2019

Wiedergeboren werden (frz. re-naître), dabei das Jetzt hinter sich lassen und neu beginnen. Diesem Credo nach einer „kulturellen Wiedergeburt“ im Geiste der antiken Traditionen fühlten sich Künstler und Denker im Übergang vom 15. zum 16. Jahrhundert verpflichtet. Ganz Europa wurde von der Geisteshaltung des Neuen und zugleich der Rückbesinnung erfasst, die erste Moderne wurde eingeläutet. Im 21. Jahrhundert sind wir mittlerweile in der Postmoderne angekommen, technische Neuerungen überholen sich im Sekundenbruchteil selbst, wir sind global vernetzt und doch so einsam wie nie zuvor. Viele fühlen sich kulturell, wirtschaftlich, religiös, aber vor allem politisch verunsichert, abgehängt, unverstanden oder gar überfordert. Die Zeit der Stabilität des ausgehenden 20. Jahrhunderts scheint vorbei und wir leben in einer Art Umbruch. Aber welcher Art von Umbruch? Wird es Zeit für eine weitere „Wiedergeburt“, eine „Renaissance“ im Geiste der Rückbesinnung?

Das Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte geht von dieser Frage aus und wird in seiner bereits seit elf Jahren bestehenden Tradition, Historikerinnen und Historiker zu Podiumsdiskussionen einladen und nach den verschiedenen Formen des Neuen, des Wandels, ja vielleicht sogar des revolutionären Um- oder Aufbruchs quer über die Epochen und Lebensbereiche hinweg fragen. Die bekannte Epoche der Renaissance wird dabei der Ausgangspunkt sein für unsere Fragen und Überlegungen bis in unsere Zeit.

Denn eines ist klar: Die wahrgenommenen Brüche der Gegenwart sind mitunter so einnehmend in unserem Alltag, dass wir den Blick in die Vergangenheit vergessen. Dieser ist aber umso brauchbarer, war doch nicht nur der Übergang vom Mittelalter in die Frühe Neuzeit, sondern auch das 19. und vielmehr das 20. Jahrhundert immer wieder von „Neugeburten“ bzw. (Um-)brüchen, im Positiven wie im Negativen geprägt. Gleichzeitig steckt in dem Begriff der Renaissance aber nicht nur das nach Vorne und ins Neue streben, sondern auch die Rückbesinnung auf alte Traditionen und Denkfiguren. So gründete sich die Sehnsucht nach Schönheit und Eleganz, nach geistiger Freiheit, Vernunft und Toleranz sowie das kritische Hinterfragen des Ist-Zustandes seit dem 16. Jahrhundert auf den Errungenschaften der Antike. Gleichermaßen besetzen auch die Weltreligionen oder die Medizin den Begriff der "Wiedergeburt" und darüber wollen wir ebenso debattieren. Ab Ende des 19. Jahrhunderts schufen Künstlerinnen und Künstler radikal Neues im Angesicht gesellschaftlicher Umwälzungen und technischer Neuerungen. Auch hier ist der Rückgriff auf alte Traditionen zu beobachten und so wurde in dieser Zeit ebenfalls eine Renaissance ausgerufen, der z.B. das Bauhaus zuzurechnen ist, dessen 100. Jubiläum 2019 gefeiert wird.

Wir können im Hier und Jetzt nicht aus den Fehlern der Vergangenheit lernen, aber wir können uns ansehen, wie sich Veränderungen ausgewirkt haben und die mitunter überlaute Gereiztheit dieser Tage dämpfen. Dabei brauchen wir gar nicht unbedingt in die Antike zurückzuschauen: 2019 begehen wir nicht nur das Bauhaus-Jubiläum, auch das Grundgesetz der Bundesrepublik, die friedliche Revolution der DDR und der Fall der Mauer, das Ende des Kalten Krieges sind Wendepunkte, aber keine Endpunkte. Denn eines lernen wir doch aus der Geschichte: Es besteht durchaus die Möglichkeit, etwas zu bewegen und zu gestalten!

REFERENTEN 2019

Ahbe, Dr. Thomas (Leipzig)
Braune, Dr. Andreas (Jena)
Brombach, Dr. Ilka (Potsdam)
Cichocki, Prof. Dr. Marek (Warschau)
Colliot-Thélène, Prof. Dr. Catherine (Rennes)
Costadura, Prof. Dr. Edoardo (Jena)
Dreyer, Prof. Dr. Michael (Jena)
Eberl, Heidrun (Weimar)
Engel, Prof. Dr. Ulf (Leipzig)
Fabbri, Dr.Francesca (Weimar)
François, Prof. Dr. Etienne (Berlin)
Frommel, Prof. Dr. Sabine (Paris)
Fürnberg Dr. Ossip (Jena)
Gaede, Daniel (Weimar)
Gallion Dr. Nina (Kiel)
Gehler, Matthias (Erfurt)
Gentzel, Heiko (Erfurt)
Giesen, Dr. Anke (Berlin)
Gries, Prof. Dr. Rainer (Weimar/Wien)
Grisko, Dr. Michael (Erfurt)
Haas, Dr. Cornelia (Würzburg)
Hering, Prof. Dr. Sabine (Siegen)
Junkermann, Ilse (Leipzig)
Kalisky, Dr. Aurelia (Berlin)
Karsten, PD Dr. Arne (Wuppertal)
Klaper, Prof. Dr. Michael (Weimar/Jena)
Kranich, Dr. Sebastian (Neudietendorf)
Kuller, Prof. Dr. Christiane (Erfurt)
Maissen, Prof. Dr. Thomas (Paris)
Melber, Prof. Dr. Henning (Uppsala)
Middell, Prof. Dr. Matthias (Leipzig)
Mittler, Prof. Dr. Barbara (Heidelberg)
Mitzscherlich, Prof. Dr. Beate (Zwickau)
Moll, Dr.Nicolas (Sarajevo)
Nell, Prof. Dr. Werner (Kingston, Kanada)
Niendorf, Dr. Tim (Jena)
Owzar, Prof. Dr. Armin (Paris)
Pantle, Dr. Christian (Augsburg)
Pfeiffer, Eberhardt (Arnstadt)
Pietzsch, Frank-Michael (Bad-Berka)
Pinheiro, Prof. Dr. Teresa (Chemnitz)
Rau, Prof. Dr. Susanne (Erfurt)
Reemtsma, Prof. Dr. Jan Philipp (Hamburg)
Riederer, Dr. Jens (Weimar)
Rüpke, Prof. Dr. Jörg (Erfurt)
Sabrow, Prof. Dr. Martin (Potsdam)
Schmidt, Dr. Rüdiger Münster
Schmolinsky, Prof. Dr. Sabine (Erfurt)
Schwaderer, Dr. Isabella (Erfurt)
Schwan, Prof. Dr. Gesine (Berlin)
Schweppenhäuser, Prof. Dr. Gerhard (Würzburg)
Seeberger, Dr. Julia (Erfurt)
Serrier, Prof. Dr. Thomas (Lille)
Slanicka, Dr. Simona (Bern)
Sommer, Gerlinde (Weimar)
Stach, Dr. Stephan (Warschau)
Stempel, Jörg (Berlin)
Torbus, Prof. Dr. Tomasz (Gdańsk)
Toscer-Angot, Prof. Sylvie (Paris)
Ulbricht, Dr. Justus H. (Dresden)
von Klinggräff, Fritz (Genf/Weimar)
von Sachsen-Weimar-Eisenach, Prinz Michael (Mannheim)
Vowe, Lilja-Ruben (Frankfurt/Oder)
Wahl, Prof. Dr. Chris (Potsdam)
Walther, Alexander (Jena)
Wolff, Dr. Kerstin (Kassel)
Wóycicka, Dr. Zofia (Warschau)
Zimmermann, Prof. Dr. Gerd (Weimar)

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Ahbe, Dr. Thomas (Leipzig) ist freischaffender Sozialwissenschaftler und Publizist. Er studierte in Leipzig Philosophie, Ökonomie und Soziologie. Seine Forschungsschwerpunkte sind unter anderem ostdeutsche Erfahrungsgeschichte sowie die Darstellung der Ostdeutschen in den Medien.

Braune, Dr. Andreas (Jena) ist stellvertretender Leiter der Forschungsstelle Weimarer Republik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er studierte Politikwissenschaft, Neuere Geschichte und Romanistik in Jena und Rennes. In seiner Forschung beschäftigt er sich vor allem mit dem politischen System der Weimarer Republik und Demokratietheorien.

Brombach, Dr. Ilka (Potsdam) arbeitet als Filmhistorikerin und Kuratorin in Potsdam und ist Festivalleiterin des Festivals des Historischen Films „moving history“. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Film und Geschichte, Filmästethik sowie Poltik und Filmkultur.

Cichocki, Prof. Dr. Marek (Warschau) ist Philosoph, Historiker und Journalist. Er studierte Germanistik und Philosophie in Warschau und war Berater des polnischen Präsidenten Lech Kaczynski. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit der Geschichte des politischen Denkens und aktuellen sozialen und politischen Herausforderungen im Rahmen der deutsch-polnischen Beziehungen.

Colliot-Thélène, Prof. Dr. Catherine (Rennes) ist Philosophin und Professorin an der Universität Rennes. Sie war Direktorin am deutsch-französischen Forschungszentrum Centre Marc Bloch in Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die politische Philosophie mit ihrem Bezug zur Soziologie und Geschichtsphilosophie.

Costadura, Prof. Dr. Edoardo (Jena) ist Professor für Romanische Literaturwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er studierte Literaturwissenschaften in Paris, Berlin und Pisa und forschte u.a. zur Literatur des Adels sowie zur Romantik in Europa. Seine jüngsten Arbeiten beschäftigen sich mit den modernen Aktualisierungen des Heimat-Begriffs.

Dreyer, Prof. Dr. Michael (Jena) ist Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er studierte Politische Wirtschaft, Volkskunde und Geschichte in Kiel und Kentucky. Seine Forschung gilt unter anderem der Ideengeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts in Deutschland und den USA.

Eberl, Heidrun (Weimar) ist Doktorandin am musikwissenschaftlichen Institut Weimar-Jena. Sie studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim und Musikwissenschaft in Weimar, Hannover und Bologna. Ihre Dissertation schreibt sie zum Thema Kastratengesang im frühen 17. Jahrhundert.

Engel, Prof. Dr. Ulf (Leipzig) ist Direktor des Graduiertenzentrums Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Studiendirektor des europäischen Masters „Global Studies“ an der Universität Leipzig. Seine Forschungsinteressen sind u.a. Konfliktanalyse und -prävention in Afrika, die Afrikanische Union sowie südafrikanische Politik.

Fabbri, Dr. Francesca (Weimar) ist Kunsthistorikerin sowie Italienisch-Dozentin an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich vor allem mit der französischen und italienischen Kunstgeschichte des Mittelalters und des Barock sowie mit Ikonographien.

François, Prof. Dr. Etienne (Berlin) ist emeritierter Professor für Geschichte an der Freien Universität Berlin und der Universität Paris-I. Er war an vielen deutschen und französischen Universitäten tätig und Gründungsdirektor des deutsch-französischen Forschungszentrums Marc Bloch in Berlin. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit deutsch-französischer Erinnerungsgeschichte sowie Erinnerungsorten.

Frommel, Prof. Dr. Sabine (Paris) ist Studiendirektorin am Lehrstuhl „Kunstgeschichte der Renaissance“ an der École Pratique des Hautes Études in Paris. Sie studierte Architektur und Kunstgeschichte in Düsseldorf, Marburg und Paris. Mittelpunkt ihrer Forschungen bilden die italienische Renaissance, der Dialog zwischen Italien und Frankreich in der Frühen Neuzeit sowie methodische Fragestellungen.

Fürnberg, Dr. Ossip (Jena) ist Politikwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Politisches System der BRD der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Seine Forschungsschwerpunkte sind Bundestags- und Landtagswahlen, Wahlsysteme und die Wahlsystemreform in Deutschland.

Gaede, Daniel (Weimar) ist Politologe mit dem Schwerpunkt Friedens- und Konfliktforschung. Von 1995 - 2017 arbeitete er in der pädagogischen Abteilung der Gedenkstätte Buchenwald, deren Leiter er auch für mehrere Jahre war. Gegenwärtig ist er in verschiedenen politisch-kulturellen Projekten tätig.

Gallion, Dr. Nina (Kiel) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin für Regionalgeschichte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Sie studierte Geschichte und Germanistik in Heidelberg und war wissenschaftliche Mitarbeiterin in Kiel, Greifswald und Köln. In ihrer Forschung widmet sie sich u. a. der Kirchen- und Bischofsgeschichte.

Gehler, Matthias (Erfurt) ist trimedialer Chefredakteur von MDR THÜRINGEN. Im Jahr 1990 war er Staatssekretär und Regierungssprecher der ersten frei gewählten DDR-Regierung. Ein Jahr später wurde er stellvertretender Direktor des MDR Landesfunkhauses Thüringen. Er lehrt unter anderem an der Universität Erfurt und veröffentlichte 2014 ein Buch über seine Zeit als Journalist, Pfarrer und Liedermacher in der DDR.

Gentzel, Heiko (Erfurt) ist pensionierter Politiker und war bis 2014 Mitglied des Thüringer Landtags. Er war 1989 Mitbegründer der SPD in Eisenach, Vizepräsident des Thüringer Landtags sowie innenpolitischer Sprecher seiner Fraktion.

Giesen, Dr. Anke (Berlin) ist Leiterin der Pädagogenfortbildung beim Berliner Senat. Sie studierte Slavistik, Germanistik und Erziehungswissenschaften in Münster, Moskau und Hamburg und promovierte an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg über den russischen Umgang mit der sowjetischen Repressionsgeschichte. Im Rahmen der internationalen Gesellschaft „Memorial“ engagiert sie sich für die Aufarbeitung der Geschichte der Sowjetunion.

Gries, Prof. Dr. Rainer (Weimar/Wien) ist Inhaber des transdisziplinären und nach dem ehemaligen österreichischen Bundeskanzler benannten Franz Vranitzky Chair for European Studies am Institut für Zeitgeschichte und am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien, überdies lehrt er als Professor für Psychologische und Historische Anthropologie an der Sigmund Freud Privat Universität Wien/Berlin/Paris. Die Geschichte, Psychologie und Politik der Transformationen in Südosteuropa und die Gesellschafts-, Kommunikations- und Kulturgeschichte Deutschlands und Österreichs im 20. und 21. Jahrhundert zählen zu seinen Forschungsschwerpunkten.

Grisko, Dr. Michael (Erfurt) war wissenschaftlicher Leiter des Buddenbrookhauses in Lübeck und publizierte zahlreiche Schriften zu Heinrich Mann sowie zur Literatur der Jahrhundertwende und zur Film- und Fernsehgeschichte.

Haas, Dr. Cornelia (Würzburg) lehrt an der Universität Würzburg indische Religionen, Theosophie und Astrologie. Nach ihrem Studium in Würzburg und Tübingen promovierte sie in klassischer Indologie und war mehrere Jahre als Lektorin für Sanskrit an der Universität Würzburg tätig. In ihren letzten Forschungen beschäftigte sie sich mit der theosophischen Bewegung Helena Blavatskys in Indien.

Hering, Prof. Dr. Sabine (Siegen) ist emeritierte Professorin für Soziologie, Erziehungswissenschaften und Wohlfahrtsgeschichte. Sie ist Mitbegründerin der Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel und war bis 2012 Professorin an der Universität Siegen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die deutsche Wohlfahrtsgeschichte sowie die Geschichte der deutschen Frauenbewegung.

Junkermann, Ilse (Leipzig) leitet die Forschungsstelle „Kirchliche Praxis in der DDR“ an der Universität Leipzig. Sie war bis Juli dieses Jahres Landesbischöfin der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland. In den vergangenen Jahren engagierte sie sich ehrenamtlich in der Asyl- und Migrantenarbeit.

Kalisky, Dr. Aurelia (Berlin) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung in Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf Zeugenschaft, politischer Gewalt und Literatur der Shoah sowie Theorie und Poetik in der Geschichtswissenschaft.

Karsten, PD Dr. Arne (Wuppertal) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Geschichte der Frühen Neuzeit an der Bergischen Universität Wuppertal. Seine Forschungsschwerpunkte sind italienische, insbesondere venezianische Geschichte der Frühen Neuzeit sowie Kulturgeschichte der höfischen Gesellschaft.

Klaper, Prof. Dr. Michael (Weimar/Jena) ist Professor für Musikwissenschaft an der Friedrich Schiller-Universität Jena. Er ist stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises Mediävistik an der Herzog August-Bibliothek Wolfenbüttel und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Deutschen Studienzentrums Venedig. Seine hauptsächlichen Forschungsschwerpunkte liegen in der Musikgeschichte zwischen Mittelalter und Barock und umfassen u. a. das italienische und französische Musiktheater.

Kranich, Dr. Sebastian (Neudietendorf) ist Direktor der Evangelischen Akademie Thüringen. Er war 1990 Mitbegründer der Grünen Partei in Weimar und studierte danach evangelische Theologie in Leipzig. Er ist Autor und Herausgeber einiger Fachveröffentlichungen zum Thema Geschichte der evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.

Kuller, Prof. Dr. Christiane (Erfurt) ist Professorin für Neuere und Zeitgeschichte sowie Geschichtsdidaktik an der Universität Erfurt. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf der Geschichte der europäischen Wohlfahrtsstaaten sowie der zeithistorischen Kirchen- und Religionsgeschichte.

Maissen, Prof. Dr. Thomas (Paris) ist Direktor des Deutschen Historischen Instituts Paris. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. Staatspersonifikationen in der Frühen Neuzeit, Schweizer Geschichte sowie Bildungs- und Schulgeschichte.

Melber, Prof. Dr. Henning (Uppsala) ist außerordentlicher Professor für Politikwissenschaften an der Universität Pretoria und am Zentrum für Gender und Afrikastudien der Universität von Bloemfontein/Südafrika. Seit 2012 ist er Direktor emeritus der Dag Hammarskjöld Stiftung in Uppsala. In seiner Forschung beschäftigt er sich vor allem mit der Geschichte und Entwicklung Namibias und war zuletzt Mitverfasser einer Forschungsarbeit zur deutsch-namibischen Vergangenheitsbearbeitung.

Middell, Prof. Dr. Matthias (Leipzig) ist Professor für Kulturgeschichte an der Universität Leipzig. Sein Forschungsinteresse gilt besonders der Geschichte von Revolutionen in der Moderne und dem kulturellen Austausch zwischen Regionen und Ländern seit dem 18. Jahrhundert.

Mittler, Prof. Dr. Barbara (Heidelberg) ist Professorin für Chinesische Kulturstudien an der Universität Heidelberg. Sie ist Gründungsmitglied des trans- und interdisziplinären Forscherverbundes „Asien und Europa im globalen Kontext“. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich u.a. mit der chinesischen und taiwanesischen Musik-, Literatur- und Kulturgeschichte.

Mitzscherlich, Prof. Dr. Beate (Zwickau) ist Professorin für Pflegeforschung an der Westsächsichen Hochschule in Zwickau. Sie ist im Bereich Supervision, Beratung und Weiterbildung in den Themen Gesundheit, Jugend und Sozialwesen tätig. In ihrer Forschung setzt sie sich mit u.a. mit den Themen Identität und Beheimatung sowie psychischer Gesundheit auseinander.

Moll, Dr. Nicolas (Sarajevo) ist freiberuflicher Historiker und Berater im Bereich interkulturelle Kooperation, zivilgesellschaftliche Entwicklung sowie Vergangenheitsbearbeitung. Er war stellvertretender Direktor am französischen Kulturzentrum André Malraux in Sarajevo. Sein Forschungsinteresse gilt u.a. den deutsch-französischen Beziehungen sowie dem Westbalkan mit Fokus auf Bosnien-Herzegowina.

Nell, Prof. Dr. Werner (Kingston, Kanada) ist Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Halle-Wittenberg. In diesem und im kommenden Jahr ist er zudem Professor am Department of Modern Languages, Literatures and Cultures der Queen’s University in Kingston/Kanada. Zu seinen Forschungsinteressen zählt er europäisch-überseeische Literatur- und Kulturbeziehungen sowie Interkulturelle Deutschlandstudien.

Niendorf, Dr. Tim (Jena) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich für Politische Theorie und Ideengeschichte sowie für Vergleichende Regierungslehre an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Seine Forschungs- und Lehrschwerpunkte liegen auf der vergleichenden Demokratie- und Parteienforschung sowie der Politik des Vereinigten Königreichs und der USA.

Owzar, Prof. Dr. Armin (Paris) ist Professor für Deutsche Geschichte an der Universität Paris III. Er forscht unter anderem zur politischen Sozial- und Kulturgeschichte sowie zur Geschichte der modernen Stadt.

Pantle, Dr. Christian (Augsburg) ist Publizist und Chefredakteur des Monatsmagazins G/GESCHICHTE. Er studierte Physik, promovierte zum Doktor der Humanbiologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und leitete das Ressort Wissen & Technik des Nachrichtenmagazins Focus. Sein jüngstes Buch "Der Dreißigjährige Krieg. Als Deutschland in Flammen stand" wurde 2018 ein Spiegel-Bestseller.

Pfeiffer, Eberhardt (Arnstadt) arbeitete von 1990 bis 2012 als Journalist bei der "Thüringer Allgemeine". Er leitete dort unter anderem die Redaktion für Thüringer Landespolitik und war mehrere Jahre lang Vorsitzender der Landespressekonferenz Thüringen.

Pietzsch, Frank-Michael (Bad Berka) Frank-Michael Pietzsch ist Vorsitzender der Kommission zur Überprüfung von Stasi-Verstrickungen im Sport. Er war für die CDU Präsident des Thüringer Landtags und bis 2003 Thüringer Minister für Soziales, Familie und Gesundheit.

Pinheiro, Prof. Dr. Teresa (Chemnitz) ist Professorin für kulturellen und sozialen Wandel an der Technischen Universität Chemnitz. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören unter anderem Migration, Konstruktion kollektiver Identität und Europa-Konzepte auf der Iberischen Halbinsel.

Rau, Prof. Dr. Susanne (Erfurt) ist Professorin für Geschichte und Kulturen der Räume in der Neuzeit an der Universität Erfurt sowie regelmäßige Gastprofessorin an der École normale supérieure in Lyon. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich neben europäischer Stadtgeschichte auch mit den Themen Erinnerungskultur und „Globalem“ Handel in der Vormoderne. Sie ist Sprecherin des wissenschaftlichen Beirates des Weimarer Rendez-vous‘.

Reemtsma, Prof. Dr. Jan Philipp (Hamburg) ist Gründer und Vorstand der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur sowie Gründer und bis 2015 Leiter des Hamburger Instituts für Sozialforschung. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der Literatur des 18. und 20. Jahrhunderts, der Zivilisationstheorie und der Geschichte der menschlichen Destruktivität.

Riederer, Dr. Jens (Weimar) ist Stadtarchivar von Weimar. Zudem ist er Vorsitzender der Weimarer Kunstgesellschaft. Er studierte Geschichte und Germanistik an der Jenaer Universität und forschte am Max-Planck-Institut für Geschichte in Göttingen über den Prozess der Alphabetisierung in Deutschland um 1800. Nach einer Qualifikation für den höheren Archivdienst folgte eine Bearbeitung von „Goethes Amtlichen Schriften“ am Thüringischen Hauptstaatsarchiv Weimar.

Rüpke, Prof. Dr. Jörg (Erfurt) ist Professor für Vergleichende Religionswissenschaft mit dem Schwerpunkt Europäische Polytheismen an der Universität Erfurt. Er promovierte und habilitierte in Tübingen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der antiken Religions- und Kulturgeschichte.

Sabrow, Prof. Dr. Martin (Potsdam) ist Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Humboldt- Universität zu Berlin sowie Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung. Er hat unter anderem eine Biografie über Erich Honecker veröffentlicht und forscht zum Thema „Der Zeitzeuge in der Zeitgeschichte“.

Schmidt, Dr. Rüdiger (Münster) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte am Historischen Seminar der Westfälischen Wilhelms Universität Münster. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der Geschichte des revolutionären Frankreichs an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert, der deutschen Zeitgeschichte sowie der Geschichte der neuzeitlichen Stadt.

Schmolinsky, Prof. Dr. Sabine (Erfurt) ist Professorin für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Erfurt. Zudem hat sie vertretend den Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte an der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr in Hamburg inne. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich insbesondere mit den Konzepten von Zeit und Zukunft, der Kulturgeschichte religiöser Lebensformen und der Geschichte von Biographik und Historiographie.

Schwaderer, Dr. Isabella (Erfurt) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Allgemeine Religionswissenschaft der Universität Erfurt. Ihre Forschungsinteressen liegen im Überschneidungsbereich zwischen Religion und Kunst sowie Religion und Geschlecht und auf den Religionen des Mittelmeerraumes und dem Islam in Nordafrika.

Schwan, Prof. Dr. Gesine (Berlin) ist Politikwissenschaftlerin und Politikerin der SPD. Sie kandidierte 2004 und 2009 für das Amt der Bundespräsidentin und war bis 2009 Koordinatorin für die deutsch-polnische Zusammenarbeit der Bundesregierung. Derzeit kandidiert sie für den Parteivorsitz der SPD.

Schweppenhäuser, Prof. Dr. Gerhard (Würzburg) ist Professor für Design- und Medientheorie an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Würzburg. Er schreibt für das Neue Deutschland, die taz und die konkret. Seine aktuellen Publikationen beschäftigten sich mit den Themen Design, moderne Medien sowie Medienphilosophie.

Seeberger, Dr. Julia (Erfurt) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Mittelalterliche Geschichte der Universität Erfurt. Sie promovierte am Max-Weber-Kolleg in Erfurt und forscht u.a. zu den Themen Frauen- und Geschlechtergeschichte sowie Sinnes- und Geruchsgeschichte.

Serrier, Prof. Dr. Thomas (Lille) ist Professor für deutsche Kultur- und Zeitgeschichte an der Universität von Lille. Seine Forschungsschwerpunkte sind die deutsch-französisch-polnische Verflechtungsgeschichte sowie europäische Erinnerungskulturen.

Slanicka, Dr. Simona (Bern) ist assoziierte Forscherin des Historischen Instituts der Universität Bern. Ihre Forschungsthemen sind u.a. die Geschichte der Männlichkeit, das Mittelalter in der Populärkultur sowie die Geschichte Frankreichs vom Mittelalter bis in die Frühe Neuzeit.

Sommer, Gerlinde (Weimar) ist stellvertretende Chefredakteurin der Thüringischen Landeszeitung. In ihrem diesjährigen Sommer Blog „Gedankenreisen“ setzte sie sich mit Gedanken um ferne und nahe Orte sowie mit den Themen Fortgehen und Ankommen auseinander.

Stach, Dr. Stephan (Warschau) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Museum der Geschichte der polnischen Juden (kurz: POLIN) in Warschau. Derzeit arbeitet er an einem Forschungsprojekt zur Holocaustforschung in Polen und deren Einfluss auf die globale Holocausterinnerung im Kalten Krieg. Daneben beschäftigt er sich mit der polnischen Nationalitätenpolitik.

Stempel, Jörg (Berlin) arbeitet als fester freier Mitarbeiter bei Sony Music Entertainment in Berlin, wo er die Verantwortung für den Nachlass des ehemaligen DDR-Musiklabels AMIGA hat. Er war von 1980 bis 1988 zunächst Musikredakteur bei AMIGA, dann Programmgestalter beim VEB Deutsche Schallplatten. Zudem war er als DJ unterwegs sowie zwei Jahre lang Manager der Puhdys.

Torbus, Prof. Dr. Tomasz (Gdańsk) ist außerordentlicher Professor für Kunstgeschichte der Universität Gdańsk. Seine Forschungsthemen sind Mittelalterliche sowie Moderne Architektur in Europa, insbesondere in Polen.

Toscer-Angot, Prof. Sylvie (Paris) ist Dozentin für Deutschlandstudien an der Université Paris-Est/Créteil. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich vor allem mit den Themen Politik und Religion in Deutschland und Frankreich, der Regulierung des religiösen Pluralismus in Deutschland sowie der Anerkennung des Islam im deutschen Bildungssystem (Bsp. Kopftuchdebatte).

Ulbricht, Dr. Justus H. (Dresden) ist Geschäftsführer des Dresdner Geschichtsvereins. Er war bis 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Klassik Stiftung Weimar. Er publizierte zahlreiche Werke zu den Themen Nationalität, Erinnerungsgeschichte sowie der Geschichte der Stadt Weimar.

von Klinggräff, Fritz (Genf/Weimar) ist freier Autor und Journalist. Er war Pressesprecher der Stadt Weimar sowie stellvertretender Generalsekretär des Komitees zur Förderung der deutsch-französisch-polnischen Zusammenarbeit (Weimarer Dreieck) e.V. Derzeit ist er Leiter des Goethe-Prüfungszentrums in der Westschweiz.

von Sachsen-Weimar-Eisenach, Prinz Michael (Mannheim) ist Unternehmer, Jurist sowie Stiftungsratsmitglied der Klassik Stiftung Weimar. Er steht dem Fürstenhaus Sachsen-Weimar vor und engagiert sich kulturell und politisch insbesondere in Weimar sowie auf der Wartburg.

Vowe, Lilja-Ruben (Frankfurt/Oder) ist akademische Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Kunst und Kunsttheorie an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. Sie ist unter anderem in der Archivrecherche bei den Medienanbietern ZDF und Deutsche Welle tätig. Aktuell arbeitet sie an ihrer Dissertation mit dem Arbeitstitel „Iconic Turn? Bildberichterstattung in der Tagespresse zu den Reichstagswahlen der Weimarer Republik 1924-1932“.

Wahl, Prof. Dr. Chris (Potsdam) ist Professor für das audiovisuelle Kulturerbe an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und leitet dort den Master-Studiengang „Filmkulturerbe“. Er ist stellvertretender geschäftsführender Direktor des Brandenburgischen Zentrums für Medienwissenschaften sowie Mitglied des Filmbeirats des Goethe-Instituts. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen unter anderem auf den Themen audiovisuelle Erinnerungskultur sowie der Darstellung von Geschichte in bewegten Bildern.

Walther, Alexander (Jena) promoviert am Historischen Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena zur Erinnerung an die Shoah in der DDR. Er studierte Geschichte und Englisch in Jena und war dort wissenschaftlicher Mitarbeiter am Europäischen Kolleg. Seine Forschungsinteressen sind u.a. die Holocaustforschung sowie die jugoslawische und postjugoslawische Geschichte.

Wolff, Dr. Kerstin (Kassel) ist Historikerin und Leiterin des Forschungsbereichs des Archivs der deutschen Frauenbewegung. Sie ist Vorstandsmitglied im Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechterforschung und Redakteurin der Zeitschrift „Ariadne. Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte“. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf den Themen Akteurinnen und Theorien der deutschen Frauenbewegung zwischen 1860 und 1970.

Wóycicka, Dr. Zofia (Berlin) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Historischen Institut Warschau. Sie war bis 2015 Kuratorin am Haus der Europäischen Geschichte in Brüssel und zuletzt an der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Berlin tätig. Ihre Forschung beschäftigt sich vor allem mit Erinnerungskultur in Bezug auf den Zweiten Weltkrieg sowie polnische und deutsche Zeitgeschichte.

Zimmermann, Prof. Dr. Gerd (Weimar) ist emeritierter Professor für Architektur. Er war bis 2010 Rektor der Bauhaus-Universität in Weimar und ist Mitglied des ZDF-Verwaltungsrates. Sein Forschungsthema ist die Architekturtheorie.

 

KÜNSTLER

Christian Steyer (Berlin) ist Schauspieler, Sprecher, Musiker und Komponist. Er leitet Chorprojekte und unterrichtet an der Schauspielschule „Ernst Busch“ Liedinterpretation und am Jazz-Institut Berlin Präsentation. Bekannt ist er vor allem als Off-Sprecher der Doku-Soap „Elefant, Tiger & Co.“ im MDR Fernsehen.

Die Chansonpoetin Corinne Douarre (Paris/Berlin) ist die Tochter eines französischen Zwangsarbeiters, die seit vielen Jahren die Geschichte ihres Vaters musikalisch aufarbeitet. Beim Brassens-Festival engagiert sie sich nicht nur in der Organisation, sondern bringt auf der Suche nach neuen Formen der Erinnerungsarbeit auch neue künstlerische Ideen ein.

Altes neu zu erfinden, gehört für Isabel Neuenfeldt (Berlin) beim Singen dazu. Schwellen, Brücken und Wendepunkte sind ihr Element. Auf der Bühne sowieso. Vielleicht aber noch mehr in sehr privatem Rahmen, wie auf Trauerfeiern, wo sie dem Lied, das die Menschen sich von ihr gewünscht haben, eine neue Form gibt und auf diese Weise vorsichtig eine Brücke schlägt zu einer neuen Art der Beziehung zu dem verstorbenen Menschen.

Walid Habash (Aleppo/Afrin/Berlin), kurdischer Songwriter, ist 2015 aus Afrin geflohen. Für ihn ist der Blick in die Vergangenheit seiner Musik fast eine Überlebensnotwendigkeit. Wie für Millionen von heutigen Migranten ist seine Musiktradition für ihn ein Anker zur Identität. Jedoch ist es für ihn interessanter, Traditionen immer wieder zu verändern und sie nicht nur zu bewahren. Walid Habash bedient sich der Traditionen seiner Heimat, um sich in der neuen Heimat zu integrieren: mit seinem eigenen kulturellen Gepäck betritt er die Bühne, um das neue Leben zu feiern.

Ganz anders ist die Haltung zur Tradition bei Ittai Rosenbaum (Jerusalem/Berlin). Er ist Pianist und stammt aus Israel Seit 2017 begleitet er Walid Habash, aber seit 1996 produziert er kurdische Musik und orientiert sich nicht an seinen eigenen kulturellen Wurzeln (seine Großeltern immigrierten in den 30er Jahren aus Ost-Preußen und Polen nach Palästina). Lieber bringt er eigene innovative Elemente in die Zusammenarbeit ein und in der Verbindung entsteht etwas Neues, das bisweilen surreale Züge tragen kann. Wenn Ittai und Walid zusammen auftreten, mischen sich verschiedene Traditionen in Arrangements, die eine bunte Collage bilden und somit ihr neues Leben in Berlin widerspiegeln.

VERANSTALTUNGSORTE

Zentraler Festivaltreff und Information
Eckermann Buchhandlung Weimar
Marktstraße 2
99423 Weimar
Telefon: 03643-415 90
www.eckermann-weimar.de

Notenbank Weimar
Steubenstraße 15
99423 Weimar
Telefon: 03643–443 771 3
E-Mail: info@notenbank-weimar.de
http://heyge-stiftung.de

Stadtmuseum Weimar
Karl-Liebknecht-Str. 5
99423 Weimar
Telefon: 03643-826 00
E-Mail: stadtmuseum@stadtweimar.de
stadtmuseum.weimar.de

Lichthaus GmbH Kino im Straßenbahndepot
Am Kirschberg 4 
99423 Weimar
Telefon: 03643-478 89 93
E-Mail: post@lichthaus.info
www.lichthaus.info

Kommunales Kino mon ami
Goetheplatz 11
99423 Weimar 
Telefon: 03643-847 745
Mail: kinomonami@yahoo.de
www.kinomonami.de

L’histoire de la RDA vue par un historien français : le Professeur Johann Chapoutot et les commémorations du
9 novembre 2019 – Edition spéciale de France 24

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Leider kann Christian Steyer nicht am Filmgespräch
2. NOV | 13.30 Uhr | Notenbank|
UNSER KURZES LEBEN
teilnehmen, dafür spricht Dr. Jens Riederer (Weimar)

VERANSTALTUNGSHINWEIS:

im Rahmen
des Weimarer Sommers

eine Veranstaltung des Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte in Kooperation mit der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, dem Erinnerungsort Topf & Söhne Erfurt, der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, dem Zentrum für verfemte Musik und der Hochschule für Musik und Theater Rostock

mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Mittelthüringen, der Weimarer Wohnstätte, dem Freistaat Thüringen, dem Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend, dem Bundesprogramm Demokratie leben!, Denk bunt und der Heyge-Stiftung

unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Bodo Ramelow
29. JUN | 18 UHR | NOTENBANK
Eintritt frei

IHR SOLLT DIE WAHRHEIT ERBEN

Anita Lasker-Wallfisch, die Cellistin des Mädchenorchesters von Auschwitz-Birkenau, im Gespräch mit Volker Ahmels (Rostock)
Christian Wilm Müller, Piano, und Raphael Wallfisch, Cello
 

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Mit großer Betroffenheit haben wir die Nachricht erhalten, dass der beliebte Gdansker Bürgermeister Paweł Adamowicz auf offener Bühne ermordet worden ist. Wir verurteilen eine solche blutige Tat ausdrücklich und sprechen den Angehörigen und Bekannten von Paweł Adamowicz unsere tiefes Mitgefühl aus. Der Verein Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte hat sich in das Kondolenzbuch eingetragen.

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NEWSLETTER 2019

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