REFERENTEN 2018

Ackermann, Ute (Weimar)
Braune, Dr. Andreas (Jena)
Damm, Maximilian (Mannheim)
Descôtes, Anne-Marie (Berlin)
Dierl, Florian (Nürnberg)
Dreyer, Prof. Dr. Michael (Jena)
Erler, Dr. Petra (Potsdam)
François, Prof. Dr. em. Étienne (Berlin)
Gaillet, Prof. Dr. jur. Aurore (Toulouse)
Germer, Dr. Volkhardt (Weimar)
Graf, Seraina (Zürich)
Gries, Prof. Dr. Rainer (Wien)
Grüter, Dr. Thomas (Münster) 
Hilgert, Dr. Nora (Frankfurt/Main)
Hiller, Dr. István (Budapest)
Hirte, Ronald (Weimar)
Jouanjan, Prof. Dr. Olivier (Paris)
Junker, Prof. Dr. Dr. h.c. Detlef (Heidelberg)
Kaiser, Dr. Paul (Dresden)
Kergomard, Dr. Zoé (Paris)
von Klinggräff, Fritz (Genf/Weimar)
Knopp, Julia (Mannheim)
Lantermann, Prof. em. Dr. Ernst-Dieter (Kassel)
Leimbach, Dr. Timo (Erfurt)
Livi, PD Dr. Dr. Massimiliano (Trier)
Mackert, Dr. Nina (Erfurt)
Neumann-Thein, Dr. Philipp (Weimar)
Owzar, Prof. Dr. Armin (Paris)
Pantle, Dr. Christian (Augsburg)
Paul, Prof. Dr. Gerhard (Flensburg)
Pehlemann, Alexander (Leipzig)
Poppenhäger, Dr. Holger (Erfurt)
Priester, Prof. Dr. Karin (Münster)
Raithel, Prof. Dr. Thomas (München)
Rau, Prof. Dr. Susanne (Erfurt)
Riederer, Dr. Jens (Weimar)
Richter, Christine (Augsburg)
Rous, Dr. Anne-Simone (Dresden)
Sawadogo, Petra (Erfurt)
Schanetzky, PD Dr. Tim (Jena)
Schmidt, Prof. em. Dr. Georg (Jena)
Schwaderer, Dr. Isabella (Erfurt)
Schürmann, Dr. Sandra (Hamburg)
Sommer, Gerlinde (Weimar)
Templin, Wolfgang (Berlin)
Tillmann, Antje (Weimar)
Waldner, Prof. Dr. Katharina (Erfurt)
Zahavi, Dror (Berlin)
Zunino, Dr. Bérénice (Besançon)


KÜNSTLER
Justyna Bacz (Gesang)
Stephan Bienwald (Gitarre)
Etienne Brousse (Gitarre)
Corinne Douarre (Schauspiel, Gesang)
Ute Lubosch (Schauspiel)
Nina Omilian (Gesang)
Bérangère Palix (Gesang)
Andrea Sawatzki (Schauspiel)
Veit Wiesler (Klavier)

+ + +

Ute Ackermann (Weimar)
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bauhaus Museum der Klassik Stiftung Weimar. Zu Ihren Aufgaben gehören die wissenschaftliche Erschließung und Inventarisierung der Bauhaus-Sammlung. Sie studierte Kunstgeschichte und -pädagogik, Germanistik und Literaturwissenschaft und arbeitete unter anderem für das Thüringische Hauptstaatsarchiv, die Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig und als Geschäftsführerin des Erfurter Kunstvereins.

Dr. Andreas Braune (Jena)
ist Historiker, Politikwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politische Theorie und Ideengeschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf politischer Theorie und Ideengeschichte in der klassischen Moderne, Zivilem Ungehorsam, Revolution und neuen Protestformen. Er ist stellvertretender Leiter der Forschungsstelle Weimarer Republik und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte.

Maximilian Damm (Mannheim)
ist Regisseur der Dokumentation „Hassjünger" (D 2018). Er studierte Journalistik, sowie Regie/Fernsehjournalismus an der Filmakademie Baden-Württemberg. Er arbeitete u.a. für den SWR, ZDF Aspekte und 3Sat Kulturzeit und war an der Produktion der Wissenschaftssendung „Understanding Tomorrow“ für den arabischen Fernsehsender Al-Jazeera beteiligt. 2017 gründete er gemeinsam mit Julia Knopp die Filmproduktionsfirma "filmkombüse".

Anne-Marie Descôtes (Berlin)
ist die Botschafterin Frankreichs in Deutschland. Sie studierte Germanistik und Kunstgeschichte an der École normale supérieure, in Hamburg und an der FU Berlin. Im Anschluss war sie zwei Jahre als Deutschlehrerin tätig und arbeitete drei Jahre als Kulturattachée in der französischen Botschaft in Bonn. Nach einem Studium an der École nationale d’administration wurde Frau Descôtes ins Außenministerium berufen und war dort vorrangig für EU-Außenbeziehungen und europäische Zusammenarbeit verantwortlich. Sie war Fachberaterin des Ministers für europäische Angelegenheiten, Pierre Moscovici, hat an der Ständigen Vertretung Frankreichs bei der Europäischen Union in Brüssel gearbeitet und war Direktorin der Agentur für das französische Auslandsschulwesen (AEFE). Bis zum Beginn ihrer Tätigkeit als Botschafterin war sie die Leiterin der Generalabteilung Globalisierung, Kultur, Bildung und internationale Entwicklung im französischen Außenministerium.

Florian Dierl (Nürnberg)
ist Leiter der Abteilung Erinnerungskultur und Zeitgeschichte der Museen der Stadt Nürnberg und Leiter des Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände. Er studierte an den Universitäten in Frankfurt/Main und Bamberg Neuere und Neueste Geschichte, Alte Geschichte und Politikwissenschaft. Er arbeitete u.a. als Mitarbeiter der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz in Berlin, im Deutschen Historischen Museum in Berlin, im Geschichtsbüro Culture an More und als Lehrbeauftragter am bologna.lab der Humboldt-Universität Berlin.

Prof. Dr. Michael Dreyer (Jena)
ist Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Er studierte politische Wissenschaft, Geschichte und Volkskunde in Kiel und Lexington, KY, USA. Er promovierte an der Universität Kiel mit einer Arbeit über die deutsche Föderalismus-Theorie im 19. Jahrhundert. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf Ideengeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts in Deutschland und den USA, Minderheiten und politischer Theorie und der Theorie der Revolution. Er ist Leiter der Forschungsstelle Weimarer Republik und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte.

Dr. Petra Erler (Potsdam)
ist Geschäftsführerin der European Experience Company. Sie studierte Außenhandel in Ostberlin und arbeitete in der DDR u.a. im Außenministerium als Beraterin des Ministers und war als Staatssekretärin im Amt des Ministerpräsidenten zuständig für Europafragen. Nach der Wende war sie Leiterin des Referats Europapolitik an der Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund und zuerst Kabinettsmitglied dann Kabinettschefin von Kommissar Verheugen in Brüssel und zuständig u.a. für die EU-Erweiterung.

Prof. Dr. em. Étienne François (Berlin)
war Professor für Geschichte an der Universität Nancy II, DVA-Stiftungsprofessor an der Universität Stuttgart, Professor für Geschichte an der Universität Paris I (Panthéon-Sorbonne), Gründungsdirektor des Centre Marc Bloch in Berlin und Professor für Geschichte am Frankreichzentrum der TU Berlin. Er studierte Geschichte und Geographie in Paris und Nancy und beschäftigte sich vor allem mit der französischen und deutschen Sozial- und Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit sowie nationaler und kultureller Mentalität in ihrem historischen Wandel.

Prof. Dr. jur. Aurore Gaillet (Toulouse)
studierte Politikwissenschaften und öffentliches Recht in Straßburg und an der Freien Universität Berlin. Sie war Stipendiatin der International Max Planck Research School for Comparative Legal History und promovierte im öffentlichen Recht im Cotutelle-Verfahren der Universität Straßburg und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Sie war Lehrbeauftragte für öffentliches Recht an der Universität Straßburg und wurde zum Junior-Mitglied des Institut Universitaire de France berufen.

Dr. Volkhardt Germer (Weimar)
war von 1994 bis 2006 Oberbürgermeister der Stadt Weimar. Nach dem Abitur machte er eine Lehre zum Betonfacharbeiter und studierte an der Pädagogischen Hochschule Zwickau. Er war Sonderaspirant an der Pädagogischen Hochschule Potsdam, Mitglied der Schulverwaltung der Stadt Weimar sowie Stadtschulrat und Geschäftsführer der Firma Aluguß GmbH Weimar. Er ist Ehrenmitglied im Verein Deutsche Sprache.

Seraina Graf (Zürich)
arbeitet am Lehrstuhl für Geschichte der bildenden Kunst am kunsthistorischen Institut der Universität Zürich. Sie studiert Kunstgeschichte, Recht und Slawische Sprachwissenschaft und arbeitete bereits als studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Neuzeit an der Universität Zürich.

Prof. Dr. Rainer Gries (Wien)
Ist Inhaber des transdisziplinären Franz Vranitzky Chair for European Studies am Institut für Zeitgeschichte und am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien. Zuvor war er Professor für Psychologische und Historische Anthropologie an der Sigmund Freud Privat Universität sowie apl. Professor für Neuere und Neueste Geschichte am Historischen Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen u.a. die Gesellschafts-, Kommunikations- und Kulturgeschichte Deutschlands und Österreichs im 20. und 21. Jahrhundert.

Dr. Thomas Grüter (Münster)
studierte Medizin und arbeitete fünf Jahre lang als Arzt, bevor er ein eigenes Softwareunternehmen gründete. Seit 2002 forscht er zum Thema Neuropsychologie der Gesichtserkennung. Er hatte einen externen Lehrauftrag an der psychologischen Fakultät der Universität Wien und ist seit 2009 Affiliate am Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie und Methodenlehre der Universität Bamberg.

Dr. Nora Hilgert (Frankfurt/Main)
ist Historikerin und Geschäftsführerin des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V. Sie studierte an der Universität Hamburg Geschichtswissenschaften, Neuere deutsche Literatur und Medienkultur. Ihre Interessengebiete sind Film- und Fernsehgeschichte, Kriminal-, Gesellschafts- und Alltagsgeschichte im Nationalsozialismus, der Bundesrepublik und der DDR. Dr. Hilgert ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte und Vorstandsmitglied seines Fördervereins.

Dr. István Hiller (Budapest)
ist Politiker und Dozent für Mittelalterliche Geschichte an der Loránd-Eötvös-Universität Budapest. Er studierte in Budapest Geschichte und Latein, ist seit 1989 Mitglied der Sozialistischen Partei Ungarns MSZP (Magyar Szocialista Párt) und seit 2002 Parlamentsmitglied. Im selben Jahr wurde er Staatssekretär im Bildungsministerium, später Minister für den kulturellen Nachlass. Vom 9. Juni 2006 bis zum 29. Mai 2010 war er Kulturminister der Ungarischen Republik. Hiller erhielt das Großkreuz des Verdienstordens der Italienischen Republik, das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband sowie den Ordre des Arts et des Lettres.

Ronald Hirte (Weimar)
Ist pädagogischer Mitarbeiter der Gedenkstätte Buchenwald. Er gründete die Initiative „audiofunken“, die einmal jährlich ein Open Air-Hörspielfest in Weimar veranstaltete und ist Mitherausgeber der Bücher "Von Buchenwald (,) nach Europa - Gespräche über Europa mit ehemaligen Buchenwald-Häftlingen in Frankreich" und „Von Polen her Europa denken. Gespräche über Europa auf Reisen in Polen“.

Prof. Dr. Olivier Jouanjan (Paris)
ist französischer Verfassungsrechtler und Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht an der Université Panthéon-Assas (Paris II). Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf dem Öffentlichen Recht im Allgemeinen, dem deutschen Verfassungsrecht, Rechtstheorie und juristischer Methodenlehre sowie der Geschichte des juristischen Denkens. Aufgrund seiner Kenntnisse des deutschen Rechts gilt er als wichtiger Mittler zwischen der deutschen und französischen Rechtslehre.

Prof. Dr. Dr. Detlef Junker (Heidelberg)
war Professor für Neuere Geschichte in Heidelberg, Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Washington D.C und erster Inhaber des Curt-Engelhorn-Lehrstuhls für amerikanische Geschichte in Heidelberg. Er ist Gründungsdirektor des renommierten „Heidelberg Center for American Studies“ (HCA). Er studierte Geschichte, Politikwissenschaft, Philosophie und Germanistik an den Universitäten Kiel und Innsbruck und habilitierte an der Universität Stuttgart. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf der amerikanische Geschichte und den internationalen Beziehungen des 20. Jahrhunderts.

Dr. Paul Kaiser (Dresden)
ist Kurator, Direktor des Dresdner Instituts für Kulturstudien e.V. sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich 804 „Transzendenz und Gemeinsinn“ an der Technischen Universität Dresden. Er studierte Kulturwissenschaft und Theaterwissenschaft und promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen u.a. die Geschichte der DDR, den Kunstmarkt der Gegenwart sowie Bürgertum und Bürgerlichkeit in der DDR, BRD und der Gegenwartsgesellschaft.

Dr. Zoé Kergomard (Paris)
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Neuere und Neueste Geschichte am Deutschen Historischen Institut Paris. Sie studierte Rechts-, Volkswirtschafts- und Betriebswirtschaftslehre an der Université Paris I Panthéon-Sorbonne/Lycée Turgot und der Ecole Normale Supérieure de Cachan und legte einen Master of European Studies mit dem Schwerpunkt: Politikwissenschaften an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder ab. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen u.a. die Kultur- und Sozialgeschichte des Politischen, Zeitgeschichte und Mediengeschichte.

Fritz von Klinggräff (Genf/Weimar)
lebt als freier Autor und Journalist in Genf. Er leitet das Goethe-Prüfungszentrum in der Westschweiz, zuvor war er Pressesprecher der Stadt Weimar und stellvertretender Generalsekretär des Komitees zur Förderung der deutsch-französisch-polnischen Zusammenarbeit Weimarer Dreieck e.V. Er ist Mitherausgeber des Buches „Von Buchenwald nach Europa - Gespräche über Europa mit ehemaligen Buchenwald-Häftlingen in Frankreich“.

Julia Knopp (Mannheim)
ist Regisseurin der Dokumentation „Hassjünger" (D 2018). Sie studierte Sport und Germanistik in Heidelberg und Regie/Fernsehjournalismus an der Filmakademie Baden-Württemberg. Sie arbeitete beim Radio, beim ZDF, für eine TV-Produktionsfirma in Wiesbaden und den Printjournalismus. 2017 gründete sie gemeinsam mit Maximilian Damm die Filmproduktionsfirma filmkombüse.

Prof. em. Dr. Ernst-Dieter Lantermann (Kassel)
war von 1979 bis 2013 Professor für Persönlichkeits- und Sozialpsychologie an der Universität Kassel. Er hat in den vergangenen 20 Jahren zahlreiche Studien zum Thema Bewältigungsstrategien von Unsicherheit geleitet und forscht über Hintergründe und Folgen gesellschaftlicher Exklusion. 2016 erschien im Blessing Verlag sein viel beachtetes Buch "Die radikalisierte Gesellschaft - von der Logik des Fanatismus".

Dr. Timo Leimbach (Erfurt)
ist Historiker und Studienrat für Lehramt an Gymnasium in der Freien und Hansestadt Hamburg. Er studierte Latein und Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts am Historischen Institut der FSU Jena und als Junior Fellow am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien Erfurt. 2014 erhielt er den Max-Weber-Preis für Nachwuchsforschung.

PD Dr. Dr. Massimiliano Livi (Trier)
ist Dozent für Neuere und Neuste Geschichte an der Universität Trier. Er studierte moderne Philologie (Lingue e Letterature Straniere) an der Università degli Studi di Perugia, Italien und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, wo er auch habilitierte und als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent tätig war. Seine Forschungsinteressen liegen u.a. auf den Transformationen der Moderne in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, historischer Migrationsforschung und Gender History.

Dr. Nina Mackert (Erfurt)
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Ernährung, Gesundheit und soziale Ordnung in der Moderne: Deutschland und die USA“ am Institut für Nordamerikanische Geschichte an der Universität Erfurt. Sie studierte Geschichte, Politikwissenschaft sowie Gender und Queer Studies an der Universität Hamburg. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen u.a. Critical Ability Studies, die Geschichte von Essen und Ernährung und die Geschichte der Familie und der Jugend.

Dr. Philipp Neumann-Thein (Weimar)
ist kommissarischer stellvertretender Stiftungsdirektor der Gedenkstätte Buchenwald. Er studierte Neuere Geschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte und Politikwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Università degli Studi di Siena (Italien) und promovierte über „Das Internationale Komitee Buchenwald-Dora und Kommandos. Geschichte eines politischen Erinnerungsaktivs überlebender KZ-Häftlinge (1952-2005)“.

Prof. Dr. Armin Owzar (Paris)
ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Paris III / Sorbonne Nouvelle. Er lehrte an der Universität Münster, der University of California in San Diego und an der Universität Freiburg. In seinen Veröffentlichungen hat er sich mit der napoleonischen Zeit, dem deutschen Katholizismus im 19. und 20. Jahrhundert, dem deutschen Kaiserreich und der SBZ/DDR auseinandergesetzt. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf den deutsch-französischen Beziehungen im „langen 19. Jahrhundert“, der transnationalen Geschichte im Zeitalter des Imperialismus, der Geschichte der modernen Stadt, der Historischen Anthropologie und der politischen Ikonographie. Er ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte.


Dr. Christian Pantle (Augsburg)
ist Publizist und Chefredakteur des Monatsmagazins G/Geschichte. Er studierte Physik, promovierte zum Doktor der Humanbiologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und studierte an der Burda Journalistenschule. Pantle leitete das Ressort Wissen & Technik des FOCUS Magazins. 2017 erschien sein Buch "Der Dreißigjährige Krieg. Als Deutschland in Flammen stand". Er ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte.

Prof. Dr. Gerhard Paul (Flensburg)
war Professor für Geschichte und ihre Didaktik an der Europa-Universität Flensburg. Er studierte Sozialwissenschaften und Geschichte an den Universitäten Bonn, Frankfurt/Main und Hannover und arbeitete in der Erwachsenenbildung und als Autor und Regisseur von Fernsehdokumentationen. Er war Dozent am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin und an verschiedenen Forschungsprojekten an der Universität des Saarlandes, der Freien Universität Berlin und der Universität Flensburg beteiligt.

Alexander Pehlemann (Leipzig)
ist Autor, Kurator, DJ, Kompiler, Journalist und Netzwerker. Er studierte Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Greifswald. Seit 1993 gibt er das Magazin „Zonic“ heraus, das detaillierte Berichte über randkulturelle Phänomene des Ostblocks sammelt. Seine Interessenschwerpunkte umfassen u.a. osteuropäische Subkulturen, Punk und neue Sorbische Kunst.

Dr. Holger Poppenhäger (Erfurt)
ist Jurist und Präsident des Thüringer Landesamtes für Statistik. Er war von November 2009 bis Dezember 2014 Thüringer Justizminister im Kabinett Lieberknecht und von Dezember 2014 bis August 2017 Thüringer Minister für Inneres und Kommunales im Kabinett Ramelow. Er studierte Rechtswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen und arbeitete u.a. als Verwaltungsjurist im Statistischen Bundesamt in Wiesbaden und als Referatsleiter in der Gruppe „Statistikrelevante Rechtsangelegenheiten“.

Prof. em. Dr. Karin Priester (Münster)
war Professorin am Institut für Soziologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Sie studierte Romanistik, Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaft an den Universitäten in Köln, Aix-en-Provence, Berlin und Florenz. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf den Themen Populismus, Rechtsextremismus, Politische Soziologie und Parteienforschung.

Prof. Dr. Thomas Raithel (München)
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und lehrt Neuere und Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er studierte Geschichte, Germanistik und Geografie, seine Forschungsschwerpunkte umfassen u.a. die vergleichende Geschichte Deutschlands und Frankreichs im 20. Jahrhundert, die Geschichte der Europäischen Union, Parlamentarismusgeschichte und Sportgeschichte.

Prof. Dr. Susanne Rau (Erfurt)
ist Historikerin und Heisenberg-Professorin für Geschichte und Kulturen der Räume in der Neuzeit an der Universität Erfurt. Sie studierte Geschichte, Romanistik, Philosophie und Allgemeine Rhetorik in Tübingen, Reims und Hamburg. Sie ist Gründungsmitglied des internationalen akademischen Netzwerks „Social Sites – Öffentliche Räume – Lieux d’échanges (1300-1800)“. Prof. Rau wurde 2018 mit dem Gay Lussac-Humboldt-Preis ausgezeichnet; sie ist Sprecherin des wissenschaftlichen Beirates der Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte.

Christine Richter (Augsburg)
Christine Richter arbeitet als Managing Editor bei G/GESCHICHTE in Augsburg.
Ihre journalistische Ausbildung absolvierte sie am Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp). Sie studierte Politikwissenschaften und Geschichte.

Dr. Jens Riederer (Weimar)
ist Historiker und Stadtarchivar der Stadt Weimar. Er studierte Geschichte und Germanistik an der Jenaer Universität und forschte am Max-Planck-Institut für Geschichte in Göttingen über den Prozess der Alphabetisierung in Deutschland um 1800. Nach einer Qualifikation für den höheren Archivdienst folgte eine Bearbeitung von „Goethes Amtlichen Schriften“ am Thüringischen Hauptstaatsarchiv Weimar.

Dr. Anne-Simone Rous (Dresden)
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. Sie studierte Neuere und Neueste Geschichte, Sächsische Landesgeschichte, Geschichte und Ethik an der Technischen Universität Dresden. Sie war Lehrkraft am Historischen Institut der TU Dortmund, Lehrbeauftragte am Lehrstuhl für Geschichte und Kulturen der Räume der Neuzeit der Universität Erfurt und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt.

Petra Sawadogo (Erfurt)
ist Referentin für Französisch am Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien. Sie studierte Französisch und Russisch an der Universität Leipzig, arbeitete als Lehrerin am Karl-Theodor-Liebe-Gymnasium Gera, als Fachberaterin für Französisch an Gymnasien und als Referentin für EU- und internationale Angelegenheiten des Thüringer Bildungsministeriums.

PD Dr. Tim Schanetzky (Jena)
Tim Schanetzky lehrt Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Jena und absolvierte wissenschaftliche Stationen in Frankfurt, New York, Marburg, Freiburg und Wien. Derzeit leitet er gemeinsam mit Norbert Frei ein Forschungsprojekt zur Geschichte der politischen Bildung nach 1945. Zuletzt erschien von ihm "Kanonen statt Butter". Wirtschaft und Konsum im Dritten Reich, Verlag C.H. Beck, München 2015.

Prof. em. Dr. Georg Schmidt (Jena)
war Professor am Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit am Historischen Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er studierte Geschichte, Politik und Pädagogik in Gießen und Tübingen. Seine Forschungsinteressen liegen u.a. auf der Sozial- und Verfassungsgeschichte des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, dem 30jährigen Krieg und dem politischen Denken und Handeln um 1800.

Dr. Isabella Schwaderer (Erfurt)
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Allgemeine Religionswissenschaft der Universität Erfurt. Sie studierte Griechisch, Latein, Philosophie und Italienisch an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Griechisch, Kaukasiologie und Islamwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Religionswissenschaft an der Universität Erfurt. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen u.a. Religionsästhetik, Tanz zwischen Ritual und performance und Philosophie und Religion in Antike, Byzanz und dem zeitgenössischen Griechenland.

Dr. Sandra Schürmann (Hamburg)
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Historische Museen Hamburg im Museum der Arbeit in Hamburg. Sie studierte Neuere und Neueste Geschichte, Psychologie und Publizistik/Kommunikationswissenschaften an der Universität Münster. Zuletzt war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im BMBF-Forschungsverbund "PolitCIGs. Die Kulturen der Zigarette und die Kulturen des Politischen. Zur Sprache der Produkte im 20. und 21. Jahrhundert" am Museum der Arbeit.

Gerlinde Sommer (Weimar)
ist Journalistin und stellvertretende Chefredakteurin bei der Thüringischen Landeszeitung TLZ. Sie studierte Jura an der Universität Tübingen und arbeitete u.a. für die Schwäbische Zeitung und die Südwest Presse. Sie ist Mitherausgeberin des Buchs „Aufbruch und Neuanfang in Thüringen. Der Weg zum Freistaat.“

Wolfgang Templin (Berlin)
ist Bürgerrechtler und Publizist. Er machte eine Lehre als Buchdrucker sowie eine Ausbildung für Information und Dokumentation an der Fachschule für Bibliothekswesen in Ost-Berlin und studierte Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist Gründungsmitglied des Bürgerbüros zur Aufarbeitung von Folgeschäden der SED-Diktatur sowie Mitglied der Grünen Akademie bei der Heinrich-Böll-Stiftung. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR und Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Warschau.

Antje Tillmann (Weimar)
ist die finanzpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, ordentliches Mitglied im Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag sowie stellvertretendes Mitglied im Haushaltsausschuss. Sie studierte Finanzwissenschaften an der Fachhochschule für Finanzen in Nordkirchen und war als Finanzbeamtin in Nordrhein-Westfalen sowie im Thüringer Ministerium für Finanzen und als freiberufliche Steuerberaterin tätig.

Prof. Dr. Katharina Waldner (Erfurt)
ist Professorin für Allgemeine Religionswissenschaft an der Universität Erfurt. Sie studierte Gräzistik, Latinistik und Klassische Archäologie an der Universität Zürich und habilitierte an der Universität Erfurt mit einer Arbeit zum frühchristlichen Martyrium im Kontext der kaiserzeitlichen Kultur. Ihre Forschungsinteressen umfassen u.a. die Religionen des antiken Mittelmeerraums, das frühe Christentum im Kontext der kaiserzeitlichen Kultur, Rituale und Ritualtheorien sowie Religion und Gender.

Dror Zahavi (Berlin)
ist Regisseur des Films „Alles für meinen Vater“ (D/ISR 2008). Er studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg und arbeitete zunächst als Filmkritiker in seiner Heimat Tel Aviv. Seit 1991 lebt er in Berlin und ist als Fernsehregisseur tätig, u.a. für den Tatort und Polizeiruf 110. In seinem Kinofilmdebüt gilt sein Interesse dem politischen Konflikt zwischen Israel und Palästina.

Dr. Bérénice Zunino (Besançon)
ist Germanistin, Historikerin und Maître de conférences an der Université de Franche-Comté Besançon. Sie studierte Germanistik und deutsche Geschichte an der Universität Paris-Sorbonne (Paris IV), war Dozentin am Alliierten Museum Berlin und Stipendiatin am Institut Français d’Histoire en Allemagne. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte betrifft die illustrierte Kinderliteratur in der Zeit des Ersten Weltkrieges.

BEIRAT

MITGLIEDER DES WISSENSCHAFLICHEN BEIRATES

MITGLIEDER DES ERWEITERTEN BEIRATES