REFERENTEN 2017

Albrecht, Dr. Daniel (Erfurt)
Awagana, Dr. Ari (Leipzig)
Barberowski, Prof. Dr. Jörg (Berlin)
Bomsdorf, Dr. Falk (München)
Braune, Dr. Andreas (Jena)
Buraczyński, Dr. Radosław Marek (Dresden)
Chapoutot, Prof. Dr. Johann (Paris)
Christ-Eisenwinder, Katrin (Erfurt)
Colin, Prof. Dr. Nicole (Aix-Marseille)
Colliot-Thélène, Prof. Dr. Catherine (Rennes)
Defrance, Prof. Dr. Corine (Paris)
Dmitriewa, Prof Dr. Ekaterina (Freiburg/Moskau)
Droit, Dr. Emmanuel (Straßburg)
Finke, Ralf (Weimar)
Fleischhauer, Jan (München)
Frölich, Dr. Jürgen (Gummersbach)
Gaede, Daniel (Weimar)
Grosser, Dietmar (Weimar)
Hilgert, Dr. Nora (Frankfurt/Main)
Hofmann, Dr. Gunter (Berlin)
Jouanjan, Prof. Dr. Olivier (Paris)
Kaczmarek, Hartmut (Weimar)
Karwen, Bernd (Leipzig)
Kemmerich, Thomas L. (Erfurt)
Kleveman, Lutz (Budapest)
Klinggräff, Fritz von (Genf)
Kogon, Dr. Michael (Füllinsdorf, Schweiz)
Krämer, Dr. Felix (Erfurt)
Krug-Richter, Prof. Dr. Barbara (Saarbrücken)
van Laak, Prof. Dr. Dirk (Leipzig)
Löffelsender, Dr. Michael (Weimar)
Lücke, Prof. Dr. Martin (Berlin)
Ludwig, Dr. Ulrike (Erlangen-Nürnberg)
Macamo, Prof. Dr. Elisio (Basel)
Mensing, Dr. Hans Peter (Bad Honnef)
Meumann, Dr. Markus (Erfurt)
Middell, Prof. Dr. Matthias (Leipzig) 
Müller, Olaf S. (Berlin)
Nagler, Prof. Dr. Jörg (Jena)
Oppelland, Prof. Dr. Torsten (Jena)
Owzar, Prof. Dr. Armin (Paris)
Rau, Prof. Dr. Susanne (Erfurt)
Requate, Prof. Dr. Jörg (Kassel)
Richter, Frank (Dresden)
Riederer, Dr. Jens (Weimar)
Rüpke, Prof. Dr. Jörg (Erfurt)
Saleh, Raed (Berlin)
Schäbler, Prof. Dr. Birgit (Erfurt)
Schmolinsky, Prof. Dr. Sabine (Erfurt)
Slanicka, Dr. Simona (Bern)
Sommer, Gerlinde (Weimar)
Speitkamp, Prof. Dr. Winfried (Weimar)
Stawowy, Peter (Dresden)
Ulbricht, Dr. Justus H. (Dresden)
Vedder, Dr. Björn (München)
Wolff, Dr. Kerstin (Kassel)
Woniak, Dr. Katarzyna (Berlin)
Wóycicki, Dr. Kazimierz (Warschau)
Zimmermann, Prof. Dr. Moshe (Jerusalem)
Zinser, Prof. Dr. Hartmut (Berlin)
Zunino, Dr. Bérénice (Besançon)

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Dr. Daniel Albrecht (Erfurt)
ist Historiker und Dozent für Alte Geschichte an der Universität Erfurt. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf der politischen Geschichte der Römischen Republik und des klassischen Griechenlands, der Ordnungsvorstellungen und Organisation des Zusammenlebens in antiken Gesellschaften, römische und griechische Geschichtsschreibung sowie der Geschichte der Männlichkeit.

Dr. Ari Awagana (Leipzig)
ist Lehrkraft am Institut für Afrikanistik der Universität Leipzig. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf der Urbanisierung und Urbanität Westafrikas und den Postcolonial Debates. Er ist Mitglied des Afrikanisten Fachverbands.

Prof. Dr. Jörg Barberowski (Berlin)
ist Professor für die Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Sein wissenschaftliches Hauptthema ist die Geschichte der Sowjetunion und des stalinistischen Terrors.

Dr. Falk Bomsdorf (München)
ist Rechtswissenschaftler und Russlandexperte. Er war zunächst Mitarbeiter des Auswärtigen Amts sowie der Stiftung Wissenschaft und Politik, Forschungsinstitut für internationale Politik und Sicherheit und hat viele Jahre als Büroleiter der Friedrich-Naumann-Stiftung in Moskau verbracht.

Dr. Andreas Braune (Jena)
ist Historiker, Politikwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politische Theorie und Ideengeschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf politischer Theorie und Ideengeschichte in der klassischen Moderne, Zivilem Ungehorsam, Revolution und neuen Protestformen, Gewalt und Herrschaft in politischer Theorie und Anthropologie, Wissenschaftsgeschichte sowie modernen politischen Theorien. Er ist stellvertretender Leiter der Forschungsstelle Weimarer Republik und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte.

Dr. Radosław Marek Buraczyński (Dresden)
hat Soziologie, Politikwissenschaft und Arabistik an der Freien Universität in Berlin studiert. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Schnittpunkt von Soziologie und Politikwissenschaften, u.a. beschäftigte er sich mit Status und Prestige von Fremdsprachen im polnisch-sächsischen Grenzgebiet, Prozessen der europäischen Integration, Grenzkonstruktion und Migration.

Prof. Dr. Johann Chapoutot (Paris)
ist Professor an der Universität Sorbonne nouvelle Paris III und seit 2011 Mitglied des Institut Universitaire de France. Er ist Zeithistoriker und forscht multidisziplinär auf dem Gebiet der politischen und kulturellen Geschichte, sein wissenschaftliches Hauptthema ist der Nationalsozialismus und die deutsche Zeitgeschichte. Er ist Sprecher des wissenschaftlichen Beirates des Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte.

Katrin Christ-Eisenwinder (Erfurt)
ist die Beauftragte für die Gleichstellung von Mann und Frau des Landes Thüringen. Zuvor war sie in der Stadtverwaltung Weimar sowie als Landesgeschäftsführerin für Die Linke Thüringen tätig.

Prof. Dr. Nicole Colin-Umlauf (Aix-Marseille)
ist Professorin für Neuere deutsche Literatur und Kulturwissenschaft an der Université d’Aix-Marseille. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen u.a. im Bereich der Literatur- und Medientheorie sowie Theaterwissenschaft. Ihr aktuelles, internationales Forschungsprojekt behandelt „Kulturelle Industrie und künstlerische Produktions- und Arbeitsbedingungen im europäischen Kontext“.

Prof. Dr. Corine Defrance (Paris)
ist Historikerin und Professorin an der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne und forscht am Centre national de la recherche scientifique (CNRS), am Centre d’Études Germaniques von Straßburg sowie am IRICE/SIRICE in Paris. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf der deutsch-französischen Nachkriegsgeschichte und der Versöhnungs- und Erinnerungskultur.

Prof. Dr. Ekaterina Dmitriewa (Freiburg/Moskau)
ist Professorin der Literaturwissenschaft an der Universität Moskau. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf der Vergleichenden Literaturwissenschaft Russlands und Westeuropas, der russischen Literatur des 19. Jahrhunderts, der deutschen Romantik und dem deutschen Barock sowie der französischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts.

Dr. Emmanuel Droit (Straßburg)
ist Professor für internationale Geschichte an der Universität Straßburg. Er leitet den interdisziplinären Master
"Internationale Beziehungen". Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf der Zeitgeschichte des Staatskommunismus in Ostmitteleuropa und der Geschichte der europäischen Erinnerungskulturen. Er leitet zur Zeit ein von der Gerda-Henkel-Stiftung finanziertes Forschungsprojekt über die Zeitgeschichte der globalen Sicherheit.

Ralf Finke (Weimar)
ist Journalist und Autor. Er arbeitete für den WDR, die Frankfurter Rundschau, das Fußballmagazin Hattrick und Focus TV. Finke berichtete aus zahlreichen Kriegs- und Krisengebieten in Äthiopien, Mosambik, Afghanistan, Pakistan, Thailand, dem Nahen Osten und aus dem Kaukasus und verantwortete außerdem die Berichterstattung zum Tod Johannes Paul II., zur Wahl von Benedikt XVI. und zur Präsidentenwahl in Russland. Seit 2011 ist Ralf Finke Leiter der Stabsstelle Kommunikation und Protokoll/Pressesprecher der Stadt Weimar und Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des Weimarer Rendez-vous.

Jan Fleischhauer (München)
ist Journalist und Autor. Seit 1989 gehört er in wechselnden Funktionen der Redaktion des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" an, darunter stellvertretender Leiter des Wirtschaftsressorts, stellvertretender Leiter des Hauptstadtbüros und Wirtschaftskorrespondent in New York. Seit Januar 2011 schreibt er für Spiegel Online die Kolumne S.P.O.N. – Der Schwarze Kanal. Sein Buch "Unter Linken - Von einem, der aus Versehen konservativ wurde" wurde 2009 zum meistverkauften politischen Sachbuch des Jahres. Fleischhauer ist außerdem Autor des Weblogs „Die Achse des Guten“.

Dr. Jürgen Frölich (Gummersbach)
ist Historiker, Referent für historische Liberalismus-Forschung und stellvertretender Leiter des Archivs des Liberalismus in Gummersbach. Von 1994 bis 2012 war Frölich Redakteur der Zeitschrift „liberal. Vierteljahreshefte für Politik und Kultur.“

Daniel Gaede (Weimar)
ist Politikwissenschaftler und langjähriger Leiter der pädagogischen Abteilung der Gedenkstätte Buchenwald. Nach einem Freiwilligendienstes in Israel, bei dem er bei einem Bombenanschlag in Nablus/Srem schwer verletzt wurde, studierte Gaede Politologie und Neuere Geschichte mit Schwerpunkt Friedens- und Konfliktforschung an der FU Berlin und Universität Hamburg. Er war Mitarbeiter des Vereins für Friedenspädagogik in Tübingen, im Vorstand des Deutsch-israelischen Arbeitskreises für Frieden im Nahen Osten sowie in der Arbeitsgemeinschaft Friedens- und Konfliktforschung (AFK). Gaede ist Vorstandstandsmitglied der Martin Niemöller-Stiftung.

Dietmar Grosser (Erfurt)
ist Journalist und Redakteur der Tageszeitung Thüringer Allgemeine. Er ist Mitherausgeber des Buches "Treuhand in Thüringen - Wie Thüringen nach der Wende ausverkauft wurde".

Dr. Nora Hilgert (Frankfurt/Main)
ist Historikerin und Geschäftsführerin des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V. Sie studierte an der Universität Hamburg Geschichtswissenschaften, Neuere deutsche Literatur und Medienkultur, 2011 promovierte sie mit einer Arbeit über die Fernsehkriminalreihen „Stahlnetz“ und „Blaulicht“ im Fach Geschichte. Ihre Interessengebiete sind Film- und Fernsehgeschichte, Kriminal-, Gesellschafts- und Alltagsgeschichte im Nationalsozialismus, der Bundesrepublik und der DDR. Dr. Hilgert ist Vorstandsmitglied des Fördervereins der Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte e.V.

Dr. Gunter Hofmann (Berlin)
ist Philosoph und Journalist. Er studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie in Frankfurt und Heidelberg. Nach seiner Promotion arbeitete er als Leiter des Bonner Büros der Zeitung „Die Zeit“ und war Autor einer wöchentliche Kolumne für die Onlineausgabe der Zeitschrift „Cicero“. Heute ist er als Autor für die Wochenzeitung in Berlin beschäftigt.

Prof. Dr. Olivier Jouanjan (Paris)
ist französischer Verfassungsrechtler und Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht an der Université Panthéon-Assas (Paris II). Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf dem Öffentlichen Recht im Allgemeinen, dem deutschen Verfassungsrecht, Rechtstheorie und juristische Methodenlehre sowie der Geschichte des juristischen Denkens. Aufgrund seiner Kenntnisse des deutschen Rechts gilt er als wichtiger Mittler zwischen der deutschen und französischen Rechtslehre.

Hartmut Kaczmarek (Weimar)
ist Journalist und Pressesprecher des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Thüringen. Er studierte Politik und Geschichte an der Georg-August-Universität Göttingen, war Redakteur und Leiter der Landesredaktion bei der Westfalenpost in Hagen und wechselte 1992 zur Thüringischen Landeszeitung nach Weimar, bei der er als Chefreporter und zuletzt als stellvertretender Chefredakteur arbeitete.

Thomas L. Kemmerich (Erfurt)
ist Landesvorsitzender der FDP Thüringen. Von 2009 bis 2014 war er Mitglied des Thüringer Landtags und gehört seit 2017 dem Deutschen Bundestag an. Er studierte Rechtswissenschaften in Bonn und begann 1989, in Erfurt als selbstständiger Unternehmensberater zu arbeiten.

Lutz Kleveman (Budapest)
ist Autor und Fotograf. Er studierte Literaturwissenschaft und Geschichte in Aix-en-Provence und an der London School of Economics. Als Reporter berichtete er u.a. vom Balkan, aus Westafrika, aus dem Kaukasus, dem Nahen Osten, Zentralasien, Südamerika und Fernost. Er arbeitete für CNN und ZDF in Washington, D.C. und schrieb und fotografierte u.a. für den Daily Telegraph, Die Zeit, Newsweek und Playboy.

Fritz von Klinggräff (Genf)
lebt als freier Autor und Journalist in Genf. Er leitet das Goethe-Prüfungszentrum in der Westschweiz, zuvor war er Pressesprecher der Stadt Weimar und stellvertretender Generalsekretär des Komitees zur Förderung der deutsch-französisch-polnischen Zusammenarbeit Weimarer Dreieck e.V. Er ist Mitherausgeber des Buches „Von Buchenwald nach Europa - Gespräche über Europa mit ehemaligen Buchenwald-Häftlingen in Frankreich“.

Dr. Michael Kogon (Füllinsdorf, Schweiz)
ist Volkswirt, Herausgeber und Übersetzer. Er studierte Nationalökonomie in Frankfurt, Genf, Paris und München. Während des Studiums nahm er erste journalistische Arbeiten und Buchübersetzungen aus dem Englischen an, es folgte eine langjährige Tätigkeit in der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel, zunächst als Fachübersetzer, dann als Leiter der Abteilung Presse und Information. Zusammen mit Prof. Gottfried Erb gab er die Gesammelten Schriften seines Vaters Eugen Kogons heraus. Dr. Kogon war ein Freund des französischen Diplomaten und Autors Stéphane Hessel, er hat einige Texte Hessels ins Deutsche übersetzt.

Dr. Felix Krämer (Erfurt)
ist Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Professur für Nordamerikanische Geschichte an der Universität Erfurt. Er studierte Geschichtswissenschaft, Politische Wissenschaft und Gender Studies an der Universität Hamburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf Nordamerikanischer Kulturgeschichte, Diskursanalyse von Medien, Geschlechtergeschichte, Medien und Religion sowie der Geschichte der Schulden.

Prof. Dr. Barbara Krug-Richter (Saarbrücken)
ist Universitätsprofessorin für Historische Anthropologie/Europäische Ethnologie an der Universität des Saarlandes. Sie studierte Volkskunde, Mittlere und Neuere Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und promovierte im Hauptfach Volkskunde mit einer Arbeit zur frühneuzeitlichen Hospitalverpflegung. 2000-2011 war sie Stellvertretende Leiterin des volkskundlichen Teilprojekts im Münsteraner Sonderforschungsbereich 496 für „Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme vom Spätmittelalter bis zur Französischen Revolution“.

Prof. Dr. Dirk van Laak (Leipzig)
ist Professor für Deutsche und Europäische Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts an der Universität Leipzig. Er studierte Germanistik und Geschichte an der Universität Essen und promovierte an der Fernuniversität Hagen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf den Bereichen der deutschen und europäischen Globalisierungsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, der Geschichte des Kolonialismus, der Technik-, Infrastruktur- und Planungsgeschichte, der Geschichtsschreibung sowie den Überschneidungsbereichen zwischen Geschichte und Literatur. Er ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte

Dr. Michael Löffelsender (Weimar)
war Projektkoordinator für die neue Dauerausstellung zur Geschichte des KZ Buchenwald in der Gedenkstätte Buchenwald. Er studierte Geschichte und Germanistik in Köln, war wissenschaftlicher Mitarbeiter im Verbundprojekt „Justiz im Krieg“ an der Universität Köln, Stipendiat im Max-Planck-Forschungskolleg für vergleichende Rechtsgeschichte in Frankfurt/Main sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter an der LMU München mit einem Forschungsprojekt zur Rechtsanwaltschaft im „Dritten Reich“.

Prof. Dr. Martin Lücke (Berlin)
ist Professor für Didaktik der Geschichte an der Freien Universität Berlin. Er studierte Geschichte und Deutsch auf Lehramt an der Universität Bielefeld und promovierte zur Geschichte der männlichen Prostitution in Kaiserreich und Weimarer Republik. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf Historischer Diversitätsforschung, Geschlechter- und Sexualitätsgeschichte, der Shoah und historischem Lernen sowie Theoriedebatten in der Geschichtsdidaktik.

Dr. Ulrike Ludwig (Erlangen-Nürnberg)
ist Historikerin und am Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Sie studierte Geschichtswissenschaft, Literaturwissenschaft und Soziologie an der Uni Rostock und promovierte an der TU Dresden. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf Historischer Gewalt- und Kriminalitätsforschung, der Kulturgeschichte der Verwaltung, Magie und Divination in der Frühen Neuzeit sowie die Geschichte des Duells in der Frühen Neuzeit.

Prof. Dr. Elisio Macamo (Basel)
ist Professor für African Studies an der Universität Basel. Er studierte in Maputo, Salford, London und Bayreuth und habilitierte in allgemeiner Soziologie. Prof. Macamo arbeitete in der Entwicklungssoziologie an der Universität Bayreuth, wo er Gründungsmitglied der Bayreuth International Graduate School of African Studies war. Seine aktuellen Forschungsprojekte beschäftigen sich mit der Politik des Rechtsstaates und mit vergleichenden Entwicklungsstudien (Afrika und Asien).

Dr. Hans Peter Mensing (Bad Honnef)
ist Historiker, er studierte Geschichte, Germanistik, Skandinavistik, Philosophie und Politikwissenschaft an den Universitäten Kiel und Uppsala. Von 1980 bis 2007 arbeitete er für die Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus in Bad Honnef-Rhöndorf, ab 1988 als Leiter des Editionsbereiches.

Dr. Markus Meumann (Erfurt)
ist Historiker und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Forschungszentrums Gotha der Universität Erfurt. Er studierte Mittlere und Neuere Geschichte sowie Deutsche Philologie in Göttingen und Caen/Frankreich. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf der Kommunikations- und Wissensgeschichte der Aufklärung, Freimaurerlogen und Geheimbünden im späten 18. Jahrhundert sowie Krieg, Militär und Recht in der Frühen Neuzeit.

Prof. Dr. Matthias Middell (Leipzig)
ist Direktor des Global and European Studies Institutes der Universität Leipzig, an der er seit 1986 lehrt. Neben der Geschichte der Französischen Revolution und der deutsch-französischen Kulturbeziehungen widmet er sich in seinen Forschungen der Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte sowie der Rolle des Raumes in der Globalisierung. Zwischenstationen seiner akademischen Karriere waren u.a. Moskau, Paris, Santa Barbara in Kalifornien, Durham in North Carolina und Stellenbosch in Südafrika. Er ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte.

Olaf S. Müller (Berlin)
ist Autor, Regisseur und Produzent. Er studierte Geschichte und Philosophie in Göttingen und Berlin. Als selbstständiger Autor und Produzent arbeite er u.a. für Deutsche Welle, MDR und 3SAT. Für den Dokumentarfilm „Ein deutsches Leben“ über Brunhilde Pomsel, persönliche Sekretärin von Joseph Goebbels, war er als einer von vier Regisseuren verantwortlich.

Prof. Dr. Jörg Nagler (Jena)
ist Historiker und Senior-Professor am historischen Institut der Universität Jena. Er studierte Geschichte, Anglistik/Amerikanistik, Philosophie und Politikwissenschaften in Kiel und an der Indiana University/USA. Er arbeitete als Kulturreferent an der Amerikanischen Botschaft in Bonn, als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut, Washington, D.C, und als Direktor des Kennedy Hauses in Kiel. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf der Sozial- und Politikgeschichte der USA im 19. und 20. Jahrhundert, der Immigrationsgeschichte und dem deutsch-amerikanischen Kulturtransfer.

Prof. Dr. Torsten Oppelland (Jena)
ist Professor für Politikwissenschaft und akademischer Oberrat an der Universität Jena. Er studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Anglistik in Kiel, Brest und Köln. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf politischer Kultur und Geschichtspolitik sowie Parteien und Fraktionen auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene.

Prof. Dr. Armin Owzar (Paris)
ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Paris III / Sorbonne Nouvelle. Er lehrte an der Universität Münster, der University of California in San Diego und an der Universität Freiburg. In seinen Veröffentlichungen hat sich Owzar mit der napoleonischen Zeit, dem deutschen Katholizismus im 19. und 20. Jahrhundert, dem deutschen Kaiserreich und der SBZ/DDR auseinandergesetzt. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf den deutsch-französischen Beziehungen im „langen 19. Jahrhundert“, der transnationalen Geschichte im Zeitalter des Imperialismus, der Geschichte der modernen Stadt, der Historischen Anthropologie und der politischen Ikonographie. Er ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte.

Prof. Dr. Susanne Rau (Erfurt)
st Historikerin und Heisenberg-Professorin für Geschichte und Kulturen der Räume in der Neuzeit an der Universität Erfurt. Sie studierte Geschichte, Romanistik, Philosophie und Allgemeine Rhetorik in Tübingen, Reims und Hamburg. Sie ist Gründungsmitglied des internationalen akademischen Netzwerks „Social Sites – Öffentliche Räume – Lieux d’échanges (1300-1800)“, Programmbetreuerin des Masterstudiengangs "Sammlungsbezogene Wissens- und Kulturgeschichte" an der Universität Erfurt, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des DHI Paris. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen u.a. im Bereich der historisch-kulturwissenschaftlichen Raumforschung sowie der Stadt- und Urbanisierungsgeschichte. Prof. Rau ist Sprecherin des wissenschaftlichen Beirates der Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte. 

Prof. Dr. Jörg Requate (Kassel)
ist Professor für die Geschichte Westeuropas an der Universität Kassel. Er studierte Geschichte, Französisch und Philosophie an den Universitäten Bielefeld und Freiburg, war u.a. Geschäftsführer des Zentrums für europäische Studien der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Gastdozent am Deutschen Historischen Institut Paris und Privatdozent an der Universität Bielefeld. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf der Entstehung des Journalistenberufs im 19. Jahrhundert, der Demokratisierung der Justiz und der Französischen Zeitgeschichte nach 1945.

Frank Richter (Dresden)
ist Theologe und Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche in Dresden. In der Friedlichen Revolution in der DDR wurde er als Gründer der Gruppe der 20 in Dresden bekannt, die als erste oppositionelle Gruppierung offiziell als Gesprächspartner der Staatsmacht akzeptiert wurde. Im Umgang mit den Dresdner Pegida-Demonstrationen wird Richter um Moderation und Vermittlung gebeten, er setzt sich für offensive Kommunikation und Verständigung ein.

Dr. Jens Riederer (Weimar)
ist Historiker und seit 2001 Stadtarchivar der Stadt Weimar. Er studierte Geschichte und Germanistik an der Universität Jena und forschte am Max-Planck-Institut für Geschichte in Göttingen über den Prozess der Alphabetisierung in Deutschland um 1800. Dr. Riederer ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte

Prof. Dr. Jörg Rüpke (Erfurt)
ist Professor für Vergleichende Religionswissenschaft und Stellvertretender Direktor des Max-Weber-Kollegs in Erfurt. Er trat zunächst eine Professur für Klassische Philologie an der Universität Potsdam an, später wurde er Dekan der Philosophischen Fakultät und Vorläufiger Leiter der Universität Erfurt. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf Europäischen Polytheismen, der Religionsgeschichte Roms und des antiken Mittelmeerraums sowie Historiographien.

Raed Saleh (Berlin)
ist Vorsitzender der SPD-Fraktion im Berliner Senat. Er kam als Kind mit seiner Familie aus Palästina nach Berlin, begann ein Medizinstudium, war leitender Angestellter der Unternehmensgruppe Mitrovski und gründete eine Onlinedruckerei. Seit 2006 saß er im Abgeordnetenhaus in den Ausschüssen für „Jugend, Bildung und Familie“, „Stadtentwicklung und Verkehr“ und „Integration, Arbeit und Soziales“.

Prof. Dr. Birgit Schäbler (Erfurt)
leitet das Orient-Institut Beirut der Max Weber Stiftung. Zuvor war sie Professorin für die Geschichte Westasiens an der Philosophischen Fakultät der Universität Erfurt. Sie studierte Geschichts-, Islam- und Politikwissenschaft an den Universitäten Würzburg, Berkeley und Erlangen-Nürnberg. Nach Ihrer Promotion war sie an der Duke University, USA, der Harvard Universität und der Georgia College State University. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf der Verflechtungsgeschichte Orient und Europa, Area History und Global History, Postkolonialismus, Palästina und Nationalismus und Islamismus.

Prof. Dr. Sabine Schmolinsky (Erfurt)
ist Professorin für Mittelalterliche Geschichte, Studienrichtung Europäische Geschichte an der Universität Erfurt. Sie studierte Germanistik, Geschichte, Sozialkunde und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf der Geschichte des Politischen und der sozialen Ordnungen, der Kulturgeschichte des Religiösen und der Geschlechtergeschichte.

Dr. Simona Slanicka (Bern)
ist Historikerin. Sie studierte Geschichte und Romanistik in Basel, Paris und Salamanca. Nach ihrer Promotion war sie Assistentin am Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Bielefeld. Seit 2001 bekleidet sie eine Förderprofessur des Schweizerischen Nationalfonds an der Universität Bern. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf der historischen Bildwissenschaft, der Geschichte der Männlichkeit, dem Mittelalter in der Populärkultur und der französischen Geschichte vom 13. bis ins 17. Jahrhundert.

Gerlinde Sommer (Weimar)
ist Journalistin und stellvertretende Chefredakteurin bei der Thüringischen Landeszeitung TLZ. Sie studierte Jura an der Universität Tübingen, arbeitete für die Schwäbische Zeitung, die Südwest Presse und absolvierte ihr Volontariat beim Westfalen Blatt. Sie ist Mitherausgeberin des Buchs „Aufbruch und Neuanfang in Thüringen. Der Weg zum Freistaat.“

Prof. Dr. Winfried Speitkamp (Weimar)
ist Präsident der Bauhaus-Universität Weimar und Professor für Kulturgeschichte der Moderne. Nach dem Studium der Geschichtswissenschaften wurde er 1986 an der Philipps-Universität Marburg promoviert und habilitierte sich an der Justus-Liebig-Universität Gießen mit einer Studie zur Geschichte der Denkmalpflege in Deutschland von 1871 bis 1933. Er lehrte als Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Kassel und war dort auch Dekan des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf der Geschichte der Denkmalpflege, Geschichtskultur und politischen Symbolik, der Sozial-, Jugend- und Bildungsgeschichte sowie der Geschichte Afrikas und des Kolonialismus.

Peter Stawowy (Dresden)
ist freier Medienberater in Dresden. Er betreibt den Medienblog FLURFUNK, das Medienmagazin FUNKTURM und leitet eine Agentur für Medien, Politik und Kommunikation. Stawowy war langjähriger Chefredakteur und Geschäftsführer der SPIESSER GmbH, die sowohl die deutschlandweit erscheinende Jugendzeitschrift, als auch das Onlinemagazin „Spiesser.de“ herausgibt.

Dr. Justus H. Ulbricht (Dresden)
ist Historiker und Geschäftsführer des Dresdner Geschichtsvereins. Er hat Geschichte, Germanistik und Allgemeine Pädagogik in Tübingen studiert, war Geschäftsführer der Forschungsstelle Moderne Regionalgeschichte an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und freier Wissenschaftler in der Erwachsenenbildung und im Bereich Kulturgeschichte unter anderem für die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf der Geschichte Weimars, dem Umgang Weimars mit nationalsozialistischer Architektur und der Klassischen Moderne in Weimar. Er ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte

Dr. Björn Vedder (München)
ist freier Autor und Kurator. Er studierte Literaturwissenschaft und Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität Bielefeld, wo er mit einer Arbeit über Literatur und bildende Kunst promoviert. Er schreibt Monographien, Aufsätze und Lexikonartikel über Kunst, Literatur, und Philosophie und kuratiert Ausstellungen.

Dr. Pierre-Frédéric Weber
ist Visiting Professor an der Universität zu Szczecin in Polen. Er
studierte Germanistik, Geschichte und Slavistik in Paris und promovierte
an der Sorbonne (Paris III) mit einer Arbeit über den deutsch-polnischen
Normalisierungsprozess in den 1960er und 70er Jahren. Seine
Forschungsinteressen liegen u.a. auf dem Phänomen der Angst in den
internationalen Beziehungen im europäischen Ost–West–Vergleich und der
Geschichte Ostmitteleuropas.

Dr. Kerstin Wolff (Kassel)
ist Historikerin und Mitarbeiterin bei der Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung. Sie studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Kunstgeschichte an der Gesamthochschule Kassel – heute Universität Kassel. Sie ist als Lehrbeauftragte an der Universität Kassel tätig.

Dr. Katarzyna Woniak (Berlin)
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Historische Forschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Berlin. Sie studierte Neuere und Neueste Geschichte, Mittelalterliche Geschichte und Europäische Ethnologie/Volkskunde an den Universitäten Posen (Polen) und Augsburg. Sie promovierte über die Erinnerungskulturen in den west- und nordpolnischen Kleinstädten Labes und Flatow seit 1945. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf lokalen Erinnerungskulturen, dem Zweiten Weltkrieg, Zwangsmigrationen und den deutsch-polnischen Beziehungen. Sie ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte.

Dr. Kazimierz Wóycicki (Warschau)
ist Historiker, Journalist, Publizist und Lehrbeauftragter am Institut für Osteuropastudien der Universität Warschau. Er studierte Mathematik in Warschau, Philosophie in Lublin sowie Politologie und Zeitgeschichte in Freiburg. Er war Journalist bei der polnischen Abteilung der BBC und Chefredakteur der Tageszeitung „Życie Warszawy“ sowie Leiter des Polnischen Instituts Düsseldorf und des Polnischen Instituts Leipzig. Dr. Wóycicki war Direktor der Stettiner Abteilung des Instituts für Nationales Gedenken und Berater des Leiters des Amtes für Kriegsveteranen.

Prof. Dr. Moshe Zimmermann (Jerusalem)
ist israelischer Historiker und Direktor des Richard-Koebner-Center for German History an der Hebräischen Universität Jerusalem. Er studierte an der Hebräischen Universität Jerusalem, seine Forschungsschwerpunkte sind die deutsche Sozialgeschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts, die Geschichte der deutschen Juden und des Antisemitismus, Film und Geschichte sowie Sport in der Geschichte. 2005 wurde er in die Unabhängige Historikerkommission im Auswärtigen Amt berufen, um die Geschichte des Amtes im Nationalsozialismus zu untersuchen.

Prof. Dr. Hartmut Zinser (Berlin)
ist Religionswissenschaftler und Ethnologe. Er studierte Religionswissenschaft an der Freien Universität Berlin, war Professor für Religionswissenschaft an der Freien Universität Berlin sowie Professor für Ethnologie an der Universität Mainz. Prof. Zinser war Vorstandsmitglied der Deutschen Vereinigung für Religionsgeschichte und Mitglied der Enquête-Kommission „Sogenannte Sekten und Psychogruppen“ des Deutschen Bundestages. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf Christlichem Fundamentalismus, Sekten, Europäischer Religionsgeschichte seit der Französischen Revolution sowie Mythen und ihren Theorien.

Dr. Bérénice Zunino (Besançon)
ist Germanistin, Historikerin und Maître de conférences an der Université de Franche-Comté Besançon. Sie studierte Germanistik und deutsche Geschichte an der Universität Paris-Sorbonne (Paris 4), war Dozentin am AlliiertenMuseum Berlin und Stipendiatin am Institut Français d’Histoire en Allemagne. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte betrifft die illustrierte Kinderliteratur in der Zeit des Ersten Weltkrieges.

BEIRAT

MITGLIEDER DES WISSENSCHAFLICHEN BEIRATES

MITGLIEDER DES ERWEITERTEN BEIRATES