AUSTELLUNGEN

1. SEP - 30. NOV | Kino mon ami

30 JAHRE MAUERFALL
Schwarzweiß-Fotografien von Marc Sagnol (Erfurt/ Paris)


Foto: Marc Sagnol

Marc Sagnol war Ende der 80er Jahre in Berlin (West), wo er mit einem Post-doc-Stipendium des DAAD und später der Alexander-von-Humboldt-Stiftung Philosophie studierte. Schon in dieser Zeit ging er öfter nach Berlin (Ost), so dass er beide Teile der Stadt gut kannte und fotografierte, zuerst mit einer Praktika, später mit einer Leica.
Im November 1989 erlebte er den Fall der Mauer und besuchte die Grenzübergänge, an denen Menschen aus dem Osten in den Westen kamen, sah die Massenansammlungen bei der Öffnung des Potsdamer Platzes und des Brandenburger Tors und die meisten Orte, wo die Mauer zerkratzt und dann abgetragen wurde. Er besuchte auch die „Geisterbahnhöfe“ der U-Bahn, die jahrzehntelang unbenutzt waren und entdeckte dort Werbungen aus den 50er Jahren.
Es werden Originalabzüge auf Barytpapier gezeigt.

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1. NOV - 19. NOV | Stéphane-Hessel-Platz
3. NOV 2019 |16 Uhr | Kuratorenführung mit Dr. Bartosz Dziewanowski-Stefańczyk

eine Ausstellung des Europäischen Netzwerks Erinnerung und Solidarität in Kooperation mit der Stadt Weimar, dem Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte und dem Verein Weimarer Republik e.V.

NACH DEM GROßEN KRIEG. EIN NEUES EUROPA 1918–1923

Die Open-Air-Ausstellung veranschaulicht die Folgen des Ersten Weltkrieges. Die im östlichen Europa nach dem Krieg entstandenen Staaten bildeten ein Neues Europa - sie prägen die politische Landkarte bis heute. Gezeigt wird, wie der „Große Krieg“ die Gesellschaften in Mittel- und Osteuropas verändert hat und welche Wirkungen die politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen zwischen 1918
und 1923 bis heute entfalten.
Die Akzente liegen dabei auf den vielfältigen geschichtlichen Erfahrungen und auf den Spuren, welche die Ereignisse bei den Menschen hinterlassen haben. Indem die mannigfaltigen politischen, nationalen, regionalen und konfessionellen Befindlichkeiten und ihre Auswirkungen verdeutlicht werden, möchte die Ausstellung auch zur Entwicklung einer europäischen Erinnerungskultur und damit zu Verständigung und Toleranz zwischen den Bürgerinnen und Bürgern in Europa beitragen.

Weitere Informationen: https://enrs.eu/afterthegreatwar  

 

FREITAG 01. NOV
SAMSTAG 02. NOV
SONNTAG 03. NOV

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