WORKSHOPS

trilateraler Schüler-Workshop
in Kooperation mit der Thüringer Staatskanzlei, dem Lycée Augustin Thierry Blois, der Stiftung Geborgen Wohnen und der Deutsch-Französischen Gesellschaft Weimar
5.-11. NOV | Krakow (Polen)

VERFÜHRUNG ZUM KAUF – WERBUNG IM WANDEL DER ZEIT

mit Schülern aus Krakow, Blois und Weimar unter der Leitung von Christine Scheller und Kai Sauer (Weimar), Anna Wellebrouck und Sylvie Henry-Chacun (Blois), Dorota Loos und Agata Reichert (Krakow)

Spätestens mit dem Einsetzen der Industriellen Revolution haben immer mehr Menschen eine Rolle eingenommen, die zuvor einer sehr kleinen Minderheit vorbehalten gewesen war: die des Konsumenten. Hierbei geht es nicht mehr nur um die Befriedigung elementarster Grundbedürfnisse wie Essen, Trinken und Wohnen. Dem modernen Verbraucher stehen mehr oder weniger größere Mittel zur Verfügung, so dass er sich für Waren höherer Qualität entscheiden kann oder er gar solche Produkte kauft, die für sein Leben nicht unbedingt notwendig wären. Er trifft Kaufentscheidungen. Somit ist er Objekt von Werbung, mit dem die Anbieter um seine Aufmerksamkeit buhlen.
Junge Menschen nehmen heute Werbung als selbstverständlich wahr, sind ihr mittels digitaler Medien ständig ausgesetzt und gehen mit ihr anders um als frühere Generationen. Der Zweck der Werbung ist aber gleich geblieben: zum Kauf zu animieren.
Welches waren in der Vergangenheit Produkte, von denen man träumte? Was war das Objekt der Begierde – wie heute das Smartphone – vor 20, 50 oder 100 Jahren? Wie wurde es beworben? Wie hat sich Werbung entwickelt, wie unterschied sich Werbung je nach Zielgruppe? Lassen sich Unterschiede zwischen Werbung in Deutschland, Frankreich und Polen erkennen? Schüler aus Weimar, Blois und Krakau werden sich mit diesem historischen Hintergrund von Werbung beschäftigen und grundlegende Fragen ihrer Funktionsweise und Stilmittel kennenlernen. Als Produkt sollen daraus dann in Krakow in trinationalen Kleingruppen selbst erstellte Werbungen (Spots, Anzeigen...) hervorgehen, die mit Produkten, Stilen und Epochen spielen und so das untergründige Wirken von Werbung bewusster machen.

 


deutsch-französisches Studierenden-Seminar
vvon der Deutsch-Französischen Hochschule gefördert und in Kooperation mit
der Victor und Yvonne von Schweinitz-Stiftung und der Universität Erfurt

15. - 18. NOV | Erfurt

ZIVILER UNGEHORSAM VON DEN 60ER JAHREN BIS HEUTE.
EIN TRANSNATIONALER BLICK AUF DEUTSCHLAND, FRANKREICH UND POLEN

mit Studierenden aus Paris und Erfurt unter der Leitung von Prof. Dr. Susanne Rau,
Dr. Alice Volkwein, Dr. Elisa Goudin

Öffentliche Diskussion am 16.11.2018, 19:30 Uhr, Gedenkstätte Andreasstr., Erfurt
Recht brechen, um Recht zu schützen: Ziviler Ungehorsam und Demokratie
mit Dr. Andreas Braune (Jena) und Prof. Dr. Heinz Kleger (Potsdam), NN

In dem Jahr, in dem Frankreich und Deutschland den 50. Jahrestag von 1968 begehen, dem Jahr, das zum Symbol einer transnationalen Protestbewegung auf ganz verschiedenen Gebieten (Politik, Wirtschaft, Philosophie, Erziehung,
intergenerationell oder in der Gedenkpolitik der BRD) geworden ist, will dieses studentische Seminar mit jungen Wissenschaftlern aus Frankreich und Deutschland einerseits den historischen Hintergrund und den Einfluss dieser Phase untersuchen, die für die Herausbildung von zivilem Ungehorsam in Theorie und Praxis entscheidend war. Andererseits sollen das Erbe und die Entwicklung dieses Modells und seine Ausprägungen in der Gegenwart hinterfragt werden, wo gewisse Bewegungen das Recht einfordern, im Namen des Gemeinwohles gegen die Regeln verstoßen zu dürfen, wobei die Rolle dieser Bewegungen in den westlichen Demokratien ebenfalls diskutiert werden soll.

 

 

FREITAG 26. OKT
SAMSTAG 27. OKT

SONNTAG 28. OKT

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