FREITAG 26. OKT 2018

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Lesung und Diskussion
in Kooperation mit dem Institut français
18 Uhr | Notenbank Weimar

E R Ö F F N U N G S V E R A N S T A L T U N G

GELD UND MACHT, WIE SEXY IST DAS DENN!?
MAGISCHE FASZINATION ODER MANIPULATIVE VERBINDUNG?

Diskussion mit Anne-Marie Descôtes (Berlin, Botschafterin der Republik Frankreich), Antje Tillmann (Weimar, Bundestagsabgeordnete), PD Dr. Tim Schanetzky (Jena, Historiker) und Prof. Dr. Etienne François (Berlin, Historiker)
Moderation: Fritz von Klinggräff (Genf/Weimar)

Andrea Sawatzki liest aus Eric Vuillards Roman "Die Tagesordnung"

 


© Bruno Berkel

Wie verführerisch ist das Zusammenspiel von Politik und Geld? Zur Eröffnung des 10. Weimarer Rendez-vous' mit der Geschichte wird das Klischee von der jahrhundertelangen Symbiose von Macht und Finanzen noch einmal zur offenen Frage.
Im Februar 1933 treffen 24 hochrangige Vertreter der Industrie mit Adolf Hitler zusammen, um über ihre Unterstützung der nationalsozialistischen Politik zu beraten. Damit beginnt "Die Tagesordnung", der preisgekrönte Roman von Eric Vuillard, in dem er einen Blick in die Hinterzimmer der Macht wirft - dort, wo in erschreckender Beiläufigkeit Geschichte geschrieben wird, damals und immer wieder.
Und wir ahnen im literarischen Spannungsbogen zwischen Vor- und Nachkriegsgeschichte des Zweiten Weltkriegs: Es ist wohl die trübe und heute wieder allgegenwärtige Mischung von postfaktischen Banalitäten, diplomatischem Bluff und Brutalität, die einem möglichen Zusammenspiel von Ethik, Ökonomie und Politik ihre gefährlichen Ingredienzien hinzufügt.
In der Diskussion zur Lesung mit Frankreichs Botschafterin Anne-Marie Descôtes und weiteren Gästen fragen wir nach den Widerstandkräften gegen jene Verführer, die jeden Austausch von Politik, Wirtschaft und Kultur in Horrorszenarien verwandeln können.

 

Musikalischer Abend
20 Uhr | Notenbank Weimar

VON PARIS NACH GÖTTINGEN, VON BERLIN NACH WARSCHAU
CHANSONS ALS WEGBEGLEITER QUER DURCH EUROPA

mit Bérangère Palix (Frankreich), Nina Omilian (Deutschland) und Justyna Bacz (Polen)
Gitarre/Klavier: Stephan Bienwald (Berlin) und Veit Wiesler (Weimar)

Drei Vertreterinnen des Chansons nehmen das Publikum an diesem Abend mit auf eine Reise quer durch Europa und bauen Brücken über alle sprachlichen und kulturellen Grenzen hinweg. Die drei Sängerinnen stellen einige eigene Titel in ihrer Muttersprache vor oder sie holen sich bekannte Lieder aus dem Nachbarland und interpretieren sie in dieser oder jener Sprache, diesem oder jenem Stil. Humorvoll und pointiert begleiten sie das Publikum durch Europa auf den Spuren von Piaf, Weill, Hollaender, Brassens, Brel, Zielinsky und Nahorny.

 

 

FREITAG 26. OKT
SAMSTAG 27. OKT

SONNTAG 28. OKT

#WORKSHOP