WORKSHOPS

trilateraler Schüler-Workshop
Der Workshop findet vom 6. bis 12. November in Blois (Frankreich) statt.
in Kooperation mit DFJW - OFAJ, den Rendez-vous de l’histoire und der Stadt Blois

ZWISCHENSTATION
EIN REISETAGEBUCH DURCH DIE DEUTSCHE, POLNISCHE UND FRANZÖSISCHE GESCHICHTE

mit Schülern aus Krakow, Blois und Weimar unter der Leitung von Christine Scheller und Kai Sauer (Weimar), Anna Wellebrouck und Sylvie Henry-Chacun (Blois), Dorota Loos und Agata Reichert (Krakow)

Drei Länder, fünf Biografien, fünfzehn SchülerInnen. Gymnasiasten aus Deutschland, Polen und Frankreich beschäftigen sich in Blois mit den historischen Beziehungen zwischen ihren Ländern und stellen anhand von einzelnen Biographien Kontakte und Vernetzungen fest: François Ier, Moritz von Sachsen und der polnische König Leszczyński sind allesamt historisch mit dem Schloss Chambord in der Nähe von Blois verbunden. Zwei weitere Biografien erlauben die Erforschung europäischer Vernetzungen in der Vergangenheit: Xavier Branicki und Pierre Sudreau. Der erste, ein Pole, lebte im 19. Jhdt. in der Nähe von Blois, war Kunstmäzen und hat Europa sehr intensiv bereist. Der zweite war Häftling von Buchenwald und hat als Bürgermeister von Blois 1981, also noch während der Spaltung Europas, Weimar zur Partnerstadt von Blois auserwählt.

Die Schüler entwerfen aus den Biografien ein Reisetagebuch, wobei sie sich selbst in die historische Zeit versetzen oder auch die historische Person in die Gegenwart holen können. Im Musée de la Bande dessinée in Blois entsteht dieses Reisetagebuch in Form eines Comic.

trilateraler Studierenden-Workshop
öffentliche Diskussion
9. November, 18 Uhr – Friedrich-Schiller-Universität Jena, Auditorium Zur Rosen
gefördert von der Deutsch-Französischen Hochschule und der Victor und Yvonne von Schweinitz-Stiftung und in Kooperation mit der Weimar-Jena-Akademie

GLÄSERNE WÄNDE DER VERSÖHNUNG ZWISCHEN NACHBARN:
VERSÖHNUNGSKITSCH UND STEREOTYPE

Dr. habil. Pierre-Frédéric Weber (Szczecin), NN
Moderation: Dr. Andreas Braune (Jena)

Der Workshop findet vom 8. bis 12. November in Jena und Weimar statt.
mit Studierenden aus Szczecin, Paris und Jena unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Dreyer, Dr. Andreas Braune, Dr. Alice Volkwein, Dr. Paul Maurice, Dr. Pawel Migdalski und Dr. Katarzyna Woniak

Seit 25 Jahren pflegen Deutschland, Polen und Frankreich im Rahmen des Weimarer Dreiecks privilegierte Beziehungen. Das war nicht immer so.

Die Beziehungen zwischen Deutschland und seinen beiden Nachbarn waren von schweren Konflikten gekennzeichnet, die eine Aussöhnung notwendig machten. Polen und Frankreich haben ihrerseits seit etlichen Jahrhunderten viele ruhige Momente einer gemeinsamen Geschichte erlebt. Vor 25 Jahren schlug Deutschland vor, Frankreich in den deutsch-polnischen Aussöhnungsprozess einzubinden und sich dabei beispielhaft auf die deutsch-französischen Erfahrungen zu stützen. In einer trilateralen und interdisziplinären Herangehensweise wird dieses Seminar die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede der Aussöhnungspolitik der drei Länder vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen Geschichte und der politischen und gesellschaftlichen Umsetzung untersuchen.

 

MITTWOCH 8. NOV
DONNERSTAG 9. NOV
FREITAG 10. NOV
SAMSTAG 11. NOV
SONNTAG 12. NOV

#WORKSHOPS
#BOTSCHAFTER IN WEIMARS INNENSTADT