PROJEKTE & WORKSHOPS

MIT EINEM KLICK AUF DIE EINZELNEN VERANSTALTUNGEN ERFAHREN SIE MEHR.

21. - 26. NOV | Weimar
trilateraler Schüler-Workshop
in Kooperation mit DFJW - OFAJ und den Rendez-vous de l’histoire Blois

WORAN GLAUBEN WIR?
EIN DEUTSCH-FRANZÖSISCH-POLNISCHER KALENDER FÜR 2017

mit Schülern aus Krakow, Blois und Weimar unter der Leitung von Christine Scheller und Kai Sauer (Weimar), Anna Wellebrouck und Sylvie Henry-Chacun (Blois), Dorota Loos und Agata Reichert (Krakow)

Je fünf Gymnasiasten der teilnehmenden Schulen erarbeiten in zwei Phasen einen Kalender für 2017, bestehend aus 12 Einzelblättern, auf denen die Schüler in kreativ-künstlerischer Form ihre Arbeitsergebnisse festhalten.
In der ersten Phase entwickeln sie in ihren jeweiligen Ländern einen Fragebogen, mit dem die Jugendlichen in ihrem Umfeld (Lehrer, Mitschüler, Familie, Freunde) nach Formen des Glaubens und nach Werten forschen.
In der zweiten Phase, während der gemeinsamen Tage in Weimar, werden diese Fragebögen in kleinen, jeweils trinational besetzten Arbeitsgruppen, ausgewertet und diskutiert: Woran glauben die einen und die anderen? Ist die Art des Glaubens und sind dessen Ausprägungen in unseren drei Ländern unterschiedlich und wenn ja, was könnte die Ursache hierfür sein? Was ist den Menschen besonders wertvoll und warum? Die Resultate sollen in Form von Collagen, Zeichnungen, Fotos, eventuell ergänzt durch literarische „Fundstücke“ sowie Zitate aus den Umfragen verarbeitet werden. Der Kalender entsteht in dreifacher Ausfertigung und begleitet die Schüler im nächsten Jahr.

23. - 26. NOV | Friedrich-Schiller-Universität Jena
trilateraler Studierenden-Workshop
von der Deutsch-Französischen Hochschule geförderte Winterschule und in
Kooperation mit dem Förderverein des Instituts für Politikwissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität Jena e.V.

24. NOV,, 18 Uhr | Auditorium „Zur Rosen“ Friedrich-Schiller-Universität Jena
öffentliche Diskussion

AUFKLÄRUNG, UND DANN?
WAS BLEIBT VON DER AUFKLÄRUNG IM EUROPA DES
21. JAHRHUNDERTS?

Prof. Dr. Martin Sabrow (Potsdam), Prof. Dr. Alexander Schmidt (Jena)
Moderation: Dr. Andreas Braune (Jena)
mit Studierenden aus Poznan, Paris und Jena unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Dreyer, Dr. Andreas Braune, Dr. Alice Volkwein, Dr. Julien Beaufils, Dr. Paul Maurice, Dr. Jerzy Kolacki und Dr. Katarzyna Woniak

Oft wird die Aufklärung als gemeinsames europäisches Erbe bezeichnet. Doch übersieht man dabei allzu leicht, dass es die europäische Aufklärung gar nicht gab. Zu sehr war sie regional unterschiedlich ausgeprägt und in sich selbst in verschiedene Strömungen gespalten. Und seit es Aufklärung gab, blieb sie nicht unwidersprochen. Trotzdem gibt es verbindende Elemente, die nicht ganz ohne Grund im Verdacht stehen, so etwas wie einen europäischen Wertekanon zu formulieren. Gibt es ihn aber heute noch? Ist er mehr als ein rhetorisches Reservoir für Sonntagsreden?
Das Seminar wird in einer trinationalen Herangehensweise und interdisziplinär die Übereinstimmungen und Unterschiede hinsichtlich der Entstehung und der philosophischen, politischen, gesellschaftlichen und ästhetischen Auswirkungen des sogenannten Jahrhunderts der Aufklärung in Frankreich, Deutschland und Polen untersuchen.

 

FREITAG, 25 NOV
SAMSTAG, 26 NOV

SONNTAG, 27 NOV

WORKSHOPS
AUSSTELLUNG
POETRY SLAM
INNENSTADT "BOTSCHAFTER"